GeForce RTX 3000: Nvidias CEO schürt Gerüchte um Vorstellung im März

Enthüllung auf der GPU Technology Conference 2020 möglich 2 Min. lesen
News nvidia  / Niklas Ludwig
Nvidia GeForce RTX 2060 Beitragsbild

Die Gerüchteküche geht bereits seit längerer Zeit davon aus, dass Nvidia die neuen GeForce RTX 3000-Grafikkarten mit Ampere-Architektur im März vorstellen wird. Nvidias CEO befeuert diese Gerüchte durch eine Aussage während der Verkündung der Geschäftszahlen.

Was zeigt Nvidia auf der GTC 2020?

Jensen Huang, CEO von Nvidia, hat kürzlich die Geschäftszahlen bekanntgegeben und dabei auch die Aussage getroffen, dass das Unternehmen auf der GPU Technology Conference in San Jose über die Haupttrends und mehr sprechen werde. Er fügte außerdem hinzu: „Ihr werdet nicht enttäuscht sein.“

Diese Aussagen sind noch kein direkter Beweis für eine Ankündigung der GeForce RTX 3000-Grafikkarten. Allerdings scheint es so, als würde Nvidia auch neue Produkte für die breite Masse vorstellen und nicht nur neue Grafikkarten für Workstations oder dergleichen.

Nvidia steht dieses Jahr außerdem unter Zugzwang, da AMD mit Big Navi einen potenziellen Konkurrenten für die GeForce RTX 2080 (Ti) in der Hinterhand haben soll.

Nvidia Ampere im 7-Nanometer-Verfahren

Die neuen Ampere-Grafikchips werden voraussichtlich bei Samsung im 7-Nanometer-EUV-Verfahren hergestellt, wodurch Nvidia zu AMD aufschließen würde. Nvidias aktuelle Turing-Grafikkarten nutzen hingegen noch das 12-Nanometer-Verfahren.

Durch den Sprung von 12 auf 7 Nanometer könnte Nvidia einen deutlichen Leistungssprung hinlegen. Aktuell sind ein Leistungsplus von bis zu 50 Prozent bei halber Leistungsaufnahme im Gespräch.


Der Fokus liegt vermutlich wieder auf Raytracing, das realistischere Reflexionen und Beleuchtungseffekte ermöglicht und von immer mehr Spielen unterstützt wird. Bei den Turing-Grafikkarten sorgt das Aktivieren der Grafik-Technologie zum Teil für starke Leistungseinbußen.

Die Ampere-Grafikkarten werden daher wohl mehr Raytracing- und Tensor-Kerne bieten. AMD hat bekanntgegeben, das zukünftige Grafikkarten ebenfalls Raytracing-fähig sein werden. Gleiches gilt für die Xbox Series X und PlayStation 5, sodass die Grafik-Technologie in den nächsten Jahren zum Standard werden dürfte.

Nvidias GPU Technology Conference findet vom 23. bis 26. März im amerikanischen San Jose statt. Dann wird sich zeigen, ob Nvidia tatsächlich die neuen Ampera-GPUs vorstellt oder es sich um andere Lösungen handelt.


Quellen :

Gamestar
Wccftech


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