Intel Core i9-10900KF: Spezifikationen zu Comet Lake-S-CPUs aufgetaucht

Neue Infos zu CPUs ohne integrierte Grafikeinheit 2 Min. lesen
News intel  / Niklas Ludwig

Nach und nach werden weitere Details zu den Intel Comet Lake-S-Prozessoren wie dem Core i9-10900KF bekannt. Die neuesten Informationen geben Auskunft über die Spezifikationen der Modelle ohne integrierte Grafikeinheit.

Keine Unterschiede zwischen CPUs mit oder ohne integrierter GPU

Die Informationen stammen von der Webseite Informática Cero, die anscheinend an interne Intel Präsentationsfolien gelangt ist. Auf der Folie sind die Spezifikationen zu sechs verschiedenen Comet Lake-S-Prozessoren zu sehen.

Bei diesen handelt es sich um die F-Modelle, bei denen die Grafikeinheit deaktiviert ist. Das Top-Modell ist der Core i9-10900KF mit zehn Rechenkernen und 20 Threads. Der Prozessor taktet mit 3,7 Gigahertz und soll per Turbo Boost Max 3 bis zu 5,2 Gigahertz erreichen.

Alle Kerne können gleichzeitig maximal 4,8 Gigahertz erreichen. Die TDP beträgt laut der Folie 125 Watt TDP, sodass die CPU technisch identisch zum Core i9-10900K mit integrierter Grafikeinheit ist.

Der beste Prozessor der Core i5-Serie ist der i5-10600KF, der sechs Kerne aufweist und erstmals über Simultaneous Multithreading verfügt. Ein einzelner Kern kann auf bis zu 4,8 Gigahertz beschleunigen, alle Kerne laufen mit maximal 4,5 GHz. Der Cache fällt mit 12 Megabyte geringer als beim Core i9-10900KF aus, der auf 20 Megabyte kommt.

Comet Lake-S setzt neuen LGA1200-Sockel voraus

Die Intel Comet Lake S-Prozessoren laufen ausschließlich auf dem LGA1200-Sockel. Intel sieht anscheinend keine Abwärtskompatibilität vor, sodass die CPUs nicht mit aktuellen Chipsätzen kompatibel sind. Dabei sind die CPUs der zehnten Generation alles andere als neu, da Intel nach jetzigem Kenntnisstand erneut auf die nahezu unangetastete Architektur der vorherigen Generationen sowie das 14-Nanometer-Verfahren setzen wird.

Der Chip-Hersteller wird den Z490-Chipsatz und die Core i-Prozessoren der zehnten Generation voraussichtlich im April 2020 vorstellen. Anfangs könnten zunächst Modelle mit offenem Multiplikator erscheinen, die später durch günstigere CPUs ergänzt werden dürften.



Quelle : Informatica Cero


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