Motorola Razr 5G vorgestellt: Foldable mit Detailverbesserungen

Konkurrenz für das Galaxy Z Flip? 2 Min. lesen
News  / Leon Klein
Bild: Motorola

Nach dem Teaser im August kündigte Motorola den Nachfolger des Razr (2019) mit namensgebender 5G-Unterstützung an. Darüber hinaus wurde beim Razr 5G an der Qualität der Kamera geschraubt und ein etwas größerer Akku ist auch an Bord.

Motorola hat die neue 5G-Revision des klappbaren Razr nun noch kompakter gestaltet und etwas in der Größe reduziert. Der Fingerabdrucksensor wurde auf die Rückseite verlegt und insgesamt ist das Smartphone auch noch etwas leichter als das 4G-Modell. Mit dem kleineren Formfaktor positioniert sich das Gerät neben dem Samsung Galaxy Z Flip und grenzt sich somit deutlich von den beinahe Tablet-Dimensionen des Galaxy Z Fold 2 ab.

Praktischeres Mini-Display

Während sich die Gesamtgröße des Razr leicht verkleinert hat, bleibt die Bildschirmgröße des flexiblen POLED-Displays jedoch bei 6,2 Zoll. Nach wie vor ist außen ein 2,7 Zoll kleines OLED-Display verbaut, das weiterhin mit 600 x 800 Pixeln auflöst. Im Gegensatz zum Samsung-Konkurrenten lassen sich hierauf Apps steuern. Wie beim Vorgänger kommt das Hauptdisplay mit einer Auflösung von 2.142 x 876 Pixeln im 21:9-Format daher. Laut Motorola soll das Gerät 200.000 Klappvorgänge überstehen können. Genau wie das Galaxy Z Flip (5G) ist auch das Razr 5G nicht IP-zertifiziert und damit nicht vor Staub oder Spritzwasser geschützt, was man besonders in Bezug auf den Klappmechanismus bedenken sollte.

Eine Neuerung findet man jedoch beim SoC des Razr 5G. Hier kommt neuerdings ein Snapdragon 765G mit integriertem 5G-Modem anstelle des 710 zum Einsatz. Den nötigen Strom liefert ein neuer Akku, der mit 2.800 Milliamperestunden etwas größer ausfällt. Die Kameras des Razr 5G hat Motorola ebenfalls überarbeitet. Die Außenkamera verfügt jetzt über einen 48-Megapixel-Sensor mit f/1.7 Blende und die Selfie-Kamera hat ein Upgrade auf einen 20-Megapixel-Sensor mit f/2.2-Blende bekommen. Des Weiteren fällt auch der Speicher beim 5G-Modell größer aus. Statt sechs Gigabyte Arbeitsspeicher gibt es nun acht Gigabyte und der Speicherplatz fällt mit 256 Gigabyte doppelt so groß aus.

 

Verfügbarkeit und Preis des Razr 5G

Ab dem 14. September ist das neue Motorola Razr 5G zu einem Preis von rund 1.500 Euro in Deutschland erhältlich und somit ähnlich hoch bepreist wie schon der Vorgänger. Das reguläre Motorola Razr (2019) kostet nun offiziell nur noch 999,99 Euro. Das Razr 5G wird ab Werk mit einer angepassten Android 10-Version ausgeliefert. Das spätere Upgrade auf Android 11 sei aber garantiert. Von der Neuerung, dass Apps jetzt auch auf dem kleineren Display ausführbar sind, soll übrigens auch in Zukunft das Vorgängermodell via Update profitieren.


Quellen :

Motorola Blog
Heise (Via)
t3n (Via)


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