Packt Xiaomi bald Kopfhörer in seine Smartphones?

Vor- und Nachteile des Konzepts 2 Min. lesen
News xiaomi  / Benjamin Lucks

Neue Patente von Xiaomi könnten die Zukunft des mobilen Musikgenusses zeigen. Der Hersteller hat sich ein Konzept sichern lassen, mit dem sich zwei In-Ear-Kopfhörer an der Oberseite eines Smartphones einstecken lassen könnten.

Erst kürzlich berichteten wir über das Xiaomi Mi Mix Alpha Pro, das ein von Patenten inspirierter Künstler in einem Konzeptvideo zeigte. Das Handy im Video sah futuristisch aus und besaß mit einer ausfahrbaren Hauptkamera eine Funktion, die sich viele Foto-Fans in Handys wünschen. Neue Patente des chinesischen Herstellers lassen jetzt auch Musik-Fans von einer besseren Zukunft träumen.

Wie Let’s Go Digital berichtet, hat Xiaomi ein Patent für in das Smartphone integrierte Kopfhörer angemeldet. Ähnlich wie der Bedienstift des Samsung Galaxy Note werden die In-Ear-Kopfhörer an der Oberseite des Handys eingesteckt und lassen sich bei Bedarf herausziehen. Aus diesem und einem vorherigen Patent, das damals lediglich ein Handy mit zwei Kreisen auf der Oberseite zeigte, hat Let’s Go Digital Konzeptbilder angefertigt. Darauf wird eine mögliche Umsetzung gezeigt.

Kopfhörer mit Klappmechanismus?

Grundlegend könnte die Größenverteilung der in das Handy integrierten Kopfhörer problematisch werden. Schließlich sind bisherige In-Ear-Kopfhörer gekrümmt, um ergonomisch in den menschlichen Gehörgang zu passen. Zudem sollten die Kopfhörer auch aus ästhetischen Gründen nicht waagerecht vom Kopf abstehen. Let’s Go Digital zeigt auf Zeichnungen daher ein Konzept, bei dem sich die Kopfhörer an der Oberseite um 90 Grad abknicken lassen. Der abgeknickte Teil ließe sich dann in das Ohr des Nutzers stecken.

Quelle: Let’s Go Digital

Gleichzeitig weist das niederländische Technikmagazin aber auf die Probleme eines solchen Konzepts hin. Einerseits nehmen die Kopfhörer im Inneren des Handys viel Platz weg, den andere Komponenten benötigen. Andererseits ist auch die Hygiene ein Problem. Schließlich könnten durch die Öffnungen Staub oder gar Ohrenschmalz in das Innere des Handys gelangen. Auch eine Wasserdichtigkeit ist mit diesem Konzept sicher kaum umsetzbar.

Ob dieses Konzept jemals die Marktreife erhält, bleibt zudem abzuwarten. Das Patent ließ Xiaomi bereits im Januar anmelden und für große Technologiekonzerne sind Patente ohnehin nichts Besonderes. Oft lassen sich Unternehmen neue Technologien zur Sicherheit patentieren, ohne die Technik am Ende weiterzuentwickeln.



Quelle : LetsGoDigital


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