Razer Blade 15: 2020-Modelle mit frischer Hardware und Verbesserungen

Schlanke Gaming-Notebooks 2 Min. lesen
News  / Tim Metzger
Bild: Razer

Die Early 2020-Modelle des Razer Blade 15 Base und Blade 15 Advanced wurden vorgestellt. Neben den erwarteten CPU- und GPU-Updates gibt es noch einige weitere Neuerungen bei den neuen Gaming-Notebooks.

Razer stattet die beiden Blade 15-Modelle mit Intels brandneuen Comet Lake-H-Prozessoren aus. Im Razer Blade 15 Base werkelt nun ein Core i7 10750H mit sechs Rechenkernen. Dem Advanced-Modell spendiert der Hersteller sogar einen Core i7 10875H. Dabei handelt es sich um einen speziell für Gamer und Creator ausgelegten Achtkernprozessor, der mit bis zu 5,1 GHz taktet.

Stärkere Grafikkartenoptionen gibt es ebenfalls. Beim Blade 15 Base steht neben der GTX 1660 Ti und RTX 2060 neuerdings eine RTX 2070 Max-Q zur Auswahl – für das Blade 15 Advanced gibt es die RTX 2070 Super Max-Q oder 2080 Super Max-Q. Die beiden Super-GPUs sollen dank neuer Max-Q-Technologien wesentlich effizienter sein.

Neuerdings mit 300-Hz-Display und SD-Kartenleser verfügbar

Die Bildschirmoptionen wurden auch angepasst. Das Base-Modell kommt je nach Konfiguration nur noch mit einem 144-Hertz-Panel (Full-HD) oder einem OLED-Panel (vermutlich 4K) daher. Das Full-HD-Display mit 60 Hertz des Blade 15 aus 2019 (Test) wurde abgeschafft. Außerdem bietet Razer das Advanced-Modell jetzt wahlweise mit einem 300-Hertz-Bildschirm (Full-HD) oder dem bereits bekannten OLED-Touchscreen an.

Serienmäßig unterstützen die beiden Razer-Notebooks nun Wi-Fi 6. Zwei weitere Konnektivitäts-Neuerungen: das Blade 15 Advanced verfügt über einen UHS-III-SD-Kartenleser, aber Mini-DisplayPort wurde gestrichen. Zudem kann es nicht mehr nur mit dem 230-Watt-Netzteil, sondern auch mit Power Delivery-Ladegeräten geladen werden. Wie viel Watt die entsprechenden USB-C-Netzteile mindestens benötigen, ist aber nicht bekannt. Übrigens hat der Hersteller das Tastatur-Layout leicht angepasst. Die rechte Shift-Taste fällt größer aus, doch dafür musste die obere und untere Pfeiltaste schrumpfen.

Unverändert bleibt die restliche Ausstattung. Ab Werk sind bei beiden Modellen maximal 16 GB Arbeitsspeicher vorhanden, der sich jedoch immerhin aufrüsten lässt und etwas schneller taktet. An NVMe-Speicher werden 256 oder 512 GB plus ein zusätzlicher Slot beim Blade 15 Base geboten und beim Blade 15 Advanced ist entweder eine SSD mit 512 GB oder 1 TB verbaut. Der Akku bietet 65 Wh beim Base-Modell und 80 Wh beim Advanced-Modell. Genaue Preise und ein Verfügbarkeitszeitraum für Deutschland nannte Razer noch nicht – nur der Startpreis von 1.799 Euro wurde angegeben. Ab Mai starten die aktualisierten Modelle in Nordamerika, aber in Europa erst später.


1 Kommentar

  • Manuel

    Ist der SD-Kartenleser für das Pro-Model gerade verschwunden auf der Website von Razer?

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