StudiVZ und meinVZ werden durch das Gruppennetzwerk VZ abgelöst

Neue Social Media-Plattform aus Deutschland 1 Min. lesen
News  / Tim Metzger
Bild: VZ Networks GmbH

Der jetzt gestartete Nachfolger der ehemals beliebten Plattformen studiVZ und meinVZ heißt schlichtweg VZ. Im Fokus stehen Gruppenkommunikation und der transparente Umgang mit Nutzerdaten.

Das neue VZ-Netzwerk möchte eine deutsche Alternative zu WhatsApp, Facebook, Instagram und Co. darstellen und komplett auf Gruppenkommunikation ausgerichtet sein. Statt einer Timeline gibt es verschiedene Arten von Gruppen, etwa Foren, Plaudergruppen oder Channels mit Blog-Charakter.

Termine wie Veranstaltungen oder Gruppentreffen lassen sich darin per Doodle bestimmen und sind im Kalender von VZ einsehbar. Einzelchats mit Freunden und Bekannten sind über den Plauderkasten natürlich ebenso möglich. Bekannte Features wie Gruscheln oder der Buschfunk weist VZ ebenfalls wieder auf.

Die VZ Networks GmbH aus Berlin setzt auf Server in Deutschland und spricht sich für Datenschutz und die Privatsphäre der Nutzer aus. Neun Millionen alte Accounts von studiVZ und meinVZ können inklusive Bilder und Spielstände zu VZ übernommen werden. Circa drei Monate nach dem Start von VZ werden die alten Plattformen abgeschaltet – schülerVZ ist bereits seit 2013 deaktiviert.

Bild: VZ Networks GmbH

In den frühen 2000ern verzeichneten studiVZ sowie meinVZ um die 20 Millionen aktive Nutzer und bei schülerVZ waren es fünf Millionen. Konkurrenten wie Facebook verdrängten die Netzwerke jedoch zunehmend. Zwischenzeitlich meldete das Unternehmen 2017 Insolvenz an und wurde vom ehemaligen Lieferando-Gründer Jörg Gerbig gekauft. Nun erhofft sich das Unternehmen mit VZ einen erfolgreichen Neustart mit dem Gruppen-basierten Social Media-Konzept. Damit kehrt nach dem kürzlichen ICQ-Revival ein weiteres Kult-Netzwerk von den Toten zurück.



Quelle : VZ


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