Xbox Series X: Microsofts verrät Details zur Velocity-Architektur

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News microsoft  / Tim Metzger
Bild: Microsoft

Der Start der nächsten Konsolengeneration rückt näher und es zeichnet sich ab, dass die Xbox Series X leistungsfähiger als die PlayStation 5 sein wird. Microsoft gab nun einen Einblick in die Technologie der Xbox Velocity-Architektur.

Die kommende Xbox Series X ist mit einer speziellen AMD-CPU auf Zen 2-Basis ausgestattet, die bis zu 3,8 Gigahertz taktet und acht Rechenkerne bietet. Zudem gibt es eine AMD-GPU mit RDNA 2-Architektur und 12 Teraflops an Leistung. So viel verriet Microsoft bereits im März und nannte im Zusammenhang mit der hohen Performance auch die hauseigene Velocity-Architektur.

Es handelt sich dabei um das Speichersubsystem, das Microsoft auch als Seele der Xbox Series X bezeichnet. Sie besteht aus vier Hauptkomponenten: einer NVMe-SSD, Hardware-beschleunigten Dekomprimierungsblöcken, einer DirectStorage-API-Schicht und Sampler Feedback Streaming (SFS). Die ein Terabyte große SSD bietet Schreibraten von 2,4 Gigabyte pro Sekunde und eine Lesegeschwindigkeit von 4,8 Gigabyte pro Sekunde. Die SSD in der PlayStation 5 soll Sony zufolge mit 5,5 beziehungsweise bis zu 9 Gigabyte pro Sekunde schneller sein, ist dafür allerdings proprietär und weist eine kleinere Kapazität von 825 Gigabyte auf. Der Speicher der Xbox Series X soll sich übrigens via zusätzliche Speichermodule (etwa von Seagate) erweitern lassen.


Kürzere Ladezeiten und geringere Latenzen

Spiele sollen sich bei der nächsten Konsolengeneration wesentlich stärker komprimieren lassen, um die Gesamtgröße zu verringern. Um die Texturen und Spieldaten lokal auf der Konsole wieder schnell genug zu entpacken, kommt Hardware-Beschleunigung für den LZ-Dekompressor zum Einsatz. Durch die neue DirectStorage-API erhalten Spieleentwickler zudem mehr Kontrolle über I/O-Warteschlangen und -Priorisierung, sodass Latenzzeiten minimiert werden. Effektiv verkürzt dies Ladezeiten deutlich.

Sampler Feedback Sampling optimiert das Laden von Texturen in den Arbeitsspeicher, denn neuerdings lädt die Konsole diese nur genau dann in den RAM, wenn die Grafikkarte die Texturen abfragt. Überflüssig geladene Texturdaten sollen somit vermieden und der Arbeitsspeicher weniger belegt werden. Microsoft verbaut 16 Gigabyte an GDDR6-RAM in der Xbox Series X. Zusammengefasst managt die Velocity-Architektur Spieldaten wesentlich effizienter und schneller. Sie ermöglicht etwa die Quick Resume-Funktion, um jederzeit ohne Ladezeiten direkt nach einer Pause weiterzuspielen.

Die Xbox Series X soll dem Blogeintrag zufolge weiterhin pünktlich zum Weihnachtsgeschäft erscheinen. Bis dahin folgen sicherlich noch weitere Informationshäppchen von Microsoft. Den Preis der Konsole gab das Unternehmen immer noch nicht bekannt und ebenso fehlt weiterhin ein konkreter Release-Termin.



Quelle : Xbox (Blog)


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