A6 e-tron concept: LED-Scheinwerfer projizieren Videospiel beim Laden

Dazu: digitale Heckleuchten mit OLED-Technologie 2 Min. lesen
News audi  / Leonardo Ziaja
Audi A6 e-tron concept - Scheinwerfer werden zum Projektor Bild: Audi

Die Scheinwerfer werden immer stärker zu einem wichtigen Designmerkmal des Automobils, besonders durchgängige Lichtstreifen auf dem Heck scheinen der neue Trend zu sein. Mit der LED-Technologie lassen sich zudem beeindruckende Animationen umsetzen, auch OLED ist dabei schon im Einsatz. Für das neue A6 e-tron concept haben sich die Ingolstädter jedoch etwas Neues einfallen lassen und machen die LED-Scheinwerfer zum Projektor für ein Videospiel.

Das Spiel wird dabei mit dem Smartphone gestartet und auch gesteuert. Es dient primär als Zeitvertreib beim Aufladen, denn selbst bei einer Ladeleistung von bis zu 270 kW dauert das Laden noch länger als ein klassischer Tankstopp beim Verbrenner. Die Spieler können sich dabei entweder im Auto, direkt daneben oder auch davor befinden – hauptsache die Matrix-LED-Scheinwerfer des Audi A6 e-tron concept werden nicht blockiert. Worum es bei dem Spiel geht, ist noch unklar. Allerdings scheint es sich dabei um eine Audi-Eigenentwicklung zu handeln.

Bilder: Audi

Im Heck setzt Audi auf die digitale OLED-Technologie, so wie sie beispielsweise beim Q5 zum Einsatz kommt (weitere Details). Das durchgehende Leuchtenband fungiert dabei wie ein Display und lässt sich mit verschiedensten Animationen und Lichtsignaturen individualisieren. Eine Besonderheit soll die „dreidimensionale Architektur“ sein, mit der das Licht räumlicher dargestellt werden soll und nicht mehr „zweidimensional-flächig“ wie bisher.

Darüber hinaus hat Audi noch weitere Projektoren im Fahrzeug integriert. An den Seiten der Karosserie sind jeweils drei kleine LED-Projektoren installiert, die beim Öffnen der Türen eine Begrüßung auf dem Boden darstellen. In den Ecken lassen sich beispielsweise Blinkerprojektionen auf der Straße darstellen. Auch Warnsymbole, beispielsweise für Fahrradfahrer beim Öffnen einer Fahrzeugtür, sollen dadurch möglich sein. Das Design der Projektionen soll sich laut Audi verändern lassen, um bei Bedarf auf unterschiedliche Märkte und Zulassungsräume eingehen zu können.

Bilder: Audi

Neben der Lichttechnik ist das Audi A6 e-tron concept auch sonst ein spannendes Elektroauto. Es basiert auf der neuen PPE-Plattform, die zusammen mit Porsche entwickelt wurde und für einige Modelle in der Zukunft zum Einsatz kommen soll. Der Vorteil: es lassen sich sowohl flache Architekturen (wie der A6 e-tron concept) als auch Hochboden-Automobile (SUVs und CUVs) damit umsetzen. Für den A6 e-tron concept plant Audi eine Gesamtleistung von bis zu 350 kW bei 800 Newtonmeter Drehmoment.

Der verbaute 100 kWh Akku soll eine Reichweite von über 700 Kilometern ermöglichen, natürlich abhängig von Antriebsvariante. Über das 800 Volt Bordnetz ist das Laden dann mit bis zu 270 kW möglich, laut Audi soll das Laden von 5 auf 80 % dann nur noch 25 Minuten dauern. Audi will erste Serienfahrzeuge auf PPE-Basis ab dem zweiten Halbjahr 2022 vorstellen. Neben der A6-Bauhreihe könnte es dann auch weitere Modelle im B- (Kleinwagen) und D-Segment (obere Mittelklasse) geben.



Quelle : Audi Pressemitteilung


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