AMD Radeon RX 6700 XT: GPU-Konkurrenz für die RTX 3060 Ti

Desktop-Grafikkarte der Mittelklasse mit RDNA 2 2 Min. lesen
News amd  / Tim Metzger
Bild: AMD

Wie bereits im Januar auf der CES angedeutet hat AMD soeben ein neues Modell der aktuellen Grafikkartenserie vorgestellt. Die Radeon RX 6700 XT ist die bislang günstigste Grafikkarte mit RDNA 2 und sie tritt gegen Nvidias RTX 3060 Ti in der Mittelklasse an.

Die Radeon-RX-6000-Serie bestand bislang aus nur drei Modellen, aber nun kommt die RX 6700 XT als neuestes Mitglied hinzu. AMDs Mittelklasse-Grafikkarte soll am 18. März für 479 US-Dollar starten, was 80 US-Dollar über dem Startpreis der Nvidia RTX 3060 Ti liegt – ein Europreis liegt noch nicht vor, doch er dürfte identisch ausfallen. Im Gegensatz zu den bereits verfügbaren Modellen setzt AMD auf die Grafikeinheit Navi 22 XT.

Diese GPU bietet 40 Compute-Units und 2.560 Shader und einen 96 Megabyte großen Infinity-Cache. Das Referenzmodell weist einen Boost-Takt von bis zu 2.424 Megahertz auf. Dazu sind bei der RX 6700 XT 12 Gigabyte an GDDR6-Videospeicher vorhanden, zusammen mit einem 192-Bit-Speicherinterface. Während die RX 6800, RX 6800 XT und RX 6900 XT laut AMD für 4K-Gaming geeignet sind, ist das neue Mittelklassemodell vielmehr für WQHD-Gaming (1.440p) mit hohen Bildraten ausgelegt.

Schneller als eine RTX 3060 Ti laut AMD

Äußerlich kommt ein Dual-Slot-Design bei der Referenzgrafikkarte zum Einsatz. Zwei größere Axiallüfter, die bei geringer Last still stehen, sind zur Kühlung vorhanden. Für die Stromversorgung dienen 8 + 6-Pin-Anschlüsse, denn AMD gibt eine TDP von 230 Watt an. Die aktuellen Output-Standards DisplayPort 1.4 und HDMI 2.1 werden von der Grafikkarte unterstützt.


AMD vergleicht die Gaming-Leistung unter anderem mit der RTX 3060 Ti. Bis auf eine Ausnahme, Watch Dogs Legion, schneidet die RX 5700 XT den AMD-Diagrammen zufolge in WQHD stets besser ab. Generell soll das neue Modell in kompetitiven Spielen wie etwa Overwatch in WQHD mit höchsten Grafikeinstellungen stets über 165 Bilder pro Sekunde erreichen. Als Seitenhieb gegen Nvidia betonte AMD außerdem, dass aktuelle Spiele sogar in WQHD schon zwischen neun und elf Gigabyte Videospeicher belegen können.

Des Weiteren kündigte das Unternehmen an, dass Smart Access Memory künftig auch mit Ryzen-3000-CPUs funktioniert und die Funktion Radeon Anti Lag nun auch für DirectX 12 optimiert ist. Gaming-Notebooks mit neuen AMD-Grafikkarten sollen demnächst folgen.



Quelle : AMD (YouTube)


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