Apple iPad Air steigt womöglich von LCD auf OLED statt Mini-LED um

Aber wechselt das MacBook Pro auf die neue Displaytechnologie? 2 Min. lesen
News apple  / Jonathan Kemper
Bild: Apple

Apple ist dafür bekannt insgesamt fortschrittlich unterwegs zu sein, doch sich nicht gleich jeder Technologie zu verschreiben, sobald sie verfügbar ist. Die nächsten iPad-Modelle könnten daher statt auf das neuere Mini-LEDs auf OLED-Bildschirme setzen.

Erst im April wurde im Rahmen einer großen Präsentation, in der auch die neuen iMacs, AirTags und ein aufgefrischter Apple TV gezeigt wurden, die jüngste Generation des iPad Pro vorgestellt. Zumindest in der 12,9-Zoll-Ausführung setzt es statt auf den herkömmlichen LCD auf die neuartige Mini-LED-Technologie. Zu erwarten war dementsprechend, dass Apple auch andere iPad-Reihen sukzessive auf diese Bildschirmart umziehen würde.

Samsung und LG sollen OLED-Displays für iPads bauen

Wie aus einem aktuellen Bericht aus Korea hervorgeht, ist das offenbar nicht der Fall. Stattdessen sollen die nächsten Geräte mit OLED-Technologie ausgestattet sein. Für die Produktion solcher Einheiten seien schon Verträge mit Samsung und LG geschlossen worden sein. Ein Analyst rechnet konkret mit neuen Modellen des iPad Air, das zuvor noch mit LCD daherkam, und des iPad Pro mit 11 Zoll, die ein OLED-Display vorweisen sollen. Zuvor kam beim iPad Pro noch ein IPS-Bildschirm zum Einsatz.

MacBook Pro mit Mini-LEDs in zweiter Jahreshälfte?

Neue MacBook-Pro-Modelle hingegen könnten eine Lösung basierend auf Mini-LED verbaut haben und vermutlich in der zweiten Jahreshälfte 2021 vorgestellt werden. Im dritten Quartal soll die Auslieferung beginnen. Grund für die Entscheidung gegen Mini-LED in einem weiteren iPad abgesehen vom iPad Pro 12,9 Zoll sei Platzmangel gewesen, heißt es. Schmalere OLED-Displays sollen sich in diesem Zusammenhang besser eignen.

Ähnlich wie bei AMOLED werden nicht benötigte Bereiche bei Mini-LED Displays einfach ausgeschaltet, was in einem besseren Schwarzwert gegenüber LCDs resultiert. Allerdings kommt das nicht ganz ohne Nachteile, wie erste Testberichte des neuen iPad Pro 12,9 Zoll zeigen. Der sogenannte „Halo-Effekt“ sorgt dafür, dass zum Beispiel um Steuerungs-Elemente einer Software noch ein leuchtender Schein zu sehen ist.

Wartet Apple auf Micro-LED?

Mini-LED basiert auf dem altbekannten LCD-Konzept, versieht es jedoch mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung. Die Vorteile eines OLED-Bildschirms wurden bislang noch nicht erreicht, weswegen Apple auch warten könnte, bis sich die Micro-LED-Technik durchsetzt.


Quellen :

WinFuture
Macerkopf


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