Battlefield 2042: große Maps, neue Specialists und Naturkatastrophen

Der neue Teil der beliebten Shooter-Serie ist da! 4 Min. lesen
News  / Leonardo Ziaja
Bild: EA / DICE

Es ist endlich soweit, der nächste Teil der beliebten Shooter-Reihe Battlefield steht in den Startlöchern. Electronic Arts und DICE haben das neue Spiel gestern Abend angekündigt und erste Details zum Setting, dem Multiplayer aber auch den geplanten Editionen veröffentlicht. Bereits im Oktober soll der Kampf wieder beginnen, tatsächlich mit der ein oder anderen Veränderung im Vergleich zu den vergangenen Teilen der Spiele-Serie.

Tja, aus Battlefield 6 wurde soeben mal Battlefield 2042 – nicht zu verwechseln mit Battlefield 2142 aus dem Jahre 2006. Der neuste Teil des Shooters ist in einem zukünftigen Setting angesiedelt, dort herrschen Klimakatastrophen, Hungersnöte und Wassermangel. Aus diesem Grund werden viele Menschen zu Flüchtlingen, welche im Spiel als „Non-Patriated“ (Staatenlose) oder kurz „Non-Pats“ bezeichnet werden. Neben Landwirten und Ingenieuren können da jedoch auch Elitesoldaten dabei sein, die sich wohl in den „klassischen“ Kampf zwischen den Supermächten USA und Russland einmischen.

Multiplayer mit bis zu 128 Spielen und neuen KI-Soldaten

Eine Kampagne ist scheinbar nicht geplant, der Fokus liegt hier ganz klar auf dem Multiplayer. Der ist mit bis zu 128 Spielern möglich, nur für die „OldGen“-Konsolen PlayStation 4 und Xbox One sind maximal 64 Spiele möglich. Allerdings soll es KI-gesteuerte Soldaten im Multiplayer geben, mit denen ihr die Karten, Modi und Ausrüstung kennenlernen könnt. Die „Bots“ können euch dann im Kampf unterstützen, oder ihr kämpft einfach gegen sie. Ob ihr dann auch allein mit 127 KI-Soldaten auf einer Map spielen könnt, ist derzeit noch unklar. Die Kollegen von Golem haben da unter anderem den Punkt der lokalen CPU-Berechnung „ins Spiel“ (wortwörtlich) gebracht. Laut EA soll ein Teil der KI-Berechnungen jedoch auf einem Cloud-Backend stattfinden, was den Prozessor zumindest etwas entlasten könnte.

Bilder: EA / DICE

Ihr könnt bei Battlefield 2042 zwischen drei großen Multiplayer-Modi auswählen. Dazu zählen unter anderem „All-Out Warfare“ mit den klassischen Spielmodi Conquest und Breakthrough sowie „Hazard Zone“ als Squad-basierter Modus. Als dritten Modus soll es etwas „vollständig Neues“ geben, doch dazu wurden bisher keine Details genannt. Erst zur EA Play am 22. Juli möchten die Entwickler den neuen Spielmodus vorstellen. Übrigens: einen Battle Royal Modus wird es nicht geben.

Große Karten mit Zerstörung und Naturkatastrophen

Wie für Battlefield üblich, wird es auch beim neuen Teil der Serie wieder große Karten geben. Zu Beginn stehen insgesamt sieben Maps zur Verfügung, die größte Karte spielt dabei in der Antarktis – dort herrscht ein Kampf um Öl- und Gasvorkommen. In Katar wird in einer Wolkenkratzerstadt gekämpft, weitere Umgebungen befinden sich in Südkorea, Singapur und in Französisch-Guayana – dort wird auf einer Raketenbasis gespielt.

Bilder: EA / DICE

Natürlich ist auch „Levelution“ erneut ein wichtiges Thema, die Zerstörung großer Bauwerke soll erneut eine wichtige Rolle spielen. Des Weiteren wird es Naturkatastrophen geben, die für eine besondere Atmosphäre und eine starke Dramatik im Spiel sorgen sollen. EA nennt dabei als Beispiel einen Sandsturm in Katar, bei dem sogar Fahrzeuge durch die Luft fliegen könnten. Apropos Fahrzeuge, vom einfachen Jeep bis zum Düsenjet ist wieder so einiges dabei. Damit ihr jedoch nicht zu Fuß über die großen Maps unterwegs sein müsst, sollen sich Vehikel ingame über ein Tablet rufen lassen.

Klassensystem adé, Specialists sind das neue Ding!

Eine große Neuerung sind die sogenannten „Specialists“, das bisherige Klassensystem gehört damit der Vergangenheit an. Stattdessen wird es neue Elitekrieger geben, die jeweils eigene Besonderheiten mit sich bringen. Zum Start wird es 10x Specialists geben, bisher haben die Entwickler jedoch nur vier davon vorgestellt. So wird es beispielsweise einen gut getarnten Erkundungsspezialist mit Drohne, Störsender und Bewegungssender geben. Auch einen Assault mit Enterhaken, Ingenieur mit Selbstschussanlage und eine Unterstützerin mit Heil-Pistole und Wiederbelebung gehören dazu.

Erhältlich ist das Spiel für PC über Steam, Origin oder den Epic Games Store.  Darüber hinaus erscheint der Shooter für Xbox One, Xbox Series S|X, PlayStation 4 und PlayStation 5. Die Preise starten bei 59,99 Euro für die Standard-Version*, 89,99 Euro für die Gold Edition (Year 1 Pass mit 4x Specialists, 4x Battle Passes, 3x Epic Skin Bundles) sowie 109,99 Euro für die Ultimate Edition (Gold-Inhalte + Midnight Ultimate Bundle, Digital Artbook und Digital Soundtrack). Bezahlte Inhalte im Spiel soll es ausdrücklich nur in Form von kosmetischen Inhalten geben.

Release ist am 22. Oktober 2021, mit der Gold oder Ultimate Edition von Battlefield 2042 erhaltet ihr jedoch schon einen früheren Zugang zum Spiel am 15. Oktober.  Es wird eine Open-Beta geben, zu der Vorbesteller einen früheren Zugang erhalten werden. Auch eine Closed Alpha ist geplant, jedoch nur als technischer Test für langjährige „Battlefield-Fans“. Wann beide Testphasen genau starten ist derzeit noch unklar. Erstes Gameplay soll es auf einer Premiere am 13. Juni geben.



Quelle : EA


Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir als Seitenbetreiber eine Verkaufsprovision ohne, das du mehr bezahlst. So kannst du Allround-PC supporten
Teilen:

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.