Digitaler Impfpass startet ab 14. Juni bei Apotheken

QR-Code für die CovPass-App 2 Min. lesen
News  / Tim Metzger

Ab Montag, dem 14. Juni, beginnen Apotheken mit der Digitalisierung von Corona-Impfungs-Einträgen aus den gelben Impfpässen. Der digitale Impfnachweis steht anschließend in der App CovPass bereit, die bereits vor Montag in den App-Stores erscheinen wird.

Wie die Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände mitteilte, können sich vollständig Geimpfte in Deutschland ab dem 14. Juni einen digitalen Impfnachweis bei zahlreichen Apotheken ausstellen lassen. Somit können sie etwa in Restaurants, beim Frisör oder auf Reisen schnell und ohne den klassischen Impfpass ihre Impfung per QR-Code beurkunden. Die Apotheker*innen prüfen vor Ort die Einträge im gelben Impfausweis auf ihre Echtheit und stellen dann ein Zertifikat aus, das Geimpfte digital oder ausgedruckt als QR-Code erhalten. Dieser QR-Code lässt sich anschließend in der kostenlosen CovPass-App einscannen.

Bildquelle: RKI

Zu einem späteren Zeitpunkt soll die App auch negative Coronatests und Nachweise für Genesene anzeigen können. Das klassische Impfheft ist selbstverständlich auch weiterhin als Nachweis gültig, da der digitale Impfnachweis ein freiwilliges und ergänzendes Angebot darstellt. Der Vorsitzende des Deutschen Apothekerverbandes äußerte, dass die Zahl der Apotheken, die das Angebot machen, in den ersten Tage wahrscheinlich noch begrenzt sei. Man gehe aber davon aus, dass die Zahl der Apotheken sehr schnell im vierstelligen Bereich liege. In den kommenden Tagen kommt auf der Webseite www.mein-apothekenmanager.de eine Übersicht der Apotheken hinzu, die die digitalen Impfnachweise ausstellen. Künftig erhalten Bürger*innen das Zertifikat direkt nach der Impfung in der Hausarztpraxis oder im Impzentrum. In Apotheken lässt sich dies auch nachträglich ausstellen.

Interessierte Geimpfte können dort, wo ein Nachweis erforderlich ist, also noch vor den Sommerferien die CovPass-App nutzen, welche an die EU-Plattform angeschlossen und somit auch in anderen EU-Ländern anerkannt ist. Weitere Informationen gibt es im offiziellen FAQ des Bundesministeriums für Gesundheit sowie auf der Projektseite des Robert-Koch-Instituts.


Quellen :

Aponet
ntv


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