FRITZ!Box 6850 5G: Verfügbarkeit noch im Sommer 2021

Zwei Jahre nach Ankündigung bald erhältlich 2 Min. lesen
News avm  / Arian Krasniqi

Bereits zur IFA im September 2019 kündigte der Hersteller AVM die FRITZ!Box 6850 5G an. Nun soll der 5G-Router nach längerer Wartezeit im Verlauf des Sommers auf dem deutschen Markt erscheinen. In Sachen Preis hält sich der Hersteller jedoch weiterhin bedeckt.

Technisch baut der Router auf der bereits erhältlichen FRITZ!Box 6850 auf, welche ebenso als LTE-Variante erhältlich ist. Beim 5G-Modell kommen nun die namensgebenden 5G-Antennen hinzu, welche 5G-Bänder im Sub-6GHz Bereich unterstützen. Insgesamt werden mit 1, 3, 7, 8, 20, 28 und 32 die für Europa typischen LTE-Bänder unterstützt.

Surfen via Kabel und 5G

Die Fritzbox ermöglicht es dem Nutzer eine Internetverbindung über das Mobilfunknetz herzustellen und ist daher eher an Regionen mit einem schlecht ausgebauten Kabelnetz gerichtet. Sobald eine Verbindung mit dem Netz hergestellt ist, lassen sich Geräte über WLAN AC und N mit dem Router verbinden. Eine Ausrichthilfe an der Fritzbox soll dabei helfen eine optimale Position für die Mobilfunkantennen zu finden um so einen möglichst guten Empfang zu ermöglichen.

Anschlussseitig lassen sich am Router vier Gigabit-Lan-Anschlüsse sowie einen USB-3.0 Port für externe Laufwerke und weitere Geräte vorfinden. Ebenso ist eine DECT-Basis vorhanden, wodurch sich bis zu sechs Telefone und auch Smart-Home-Anwendungen nutzen lassen.

Verspätete Veröffentlichung und Probleme

Als die FRITZ!Box 6850 5G 2019 vorgestellt wurde, sprach AVM ursprünglich von einem Erscheinen im ersten Quartal 2020. Nachdem dieser Zeitraum nicht eingehalten werden konnte, wurde zunächst von einer Veröffentlichung im Frühjahr 2021 gesprochen. Nun soll der Router erst im Laufe diesen Sommers erscheinen ohne, dass der Veröffentlichungszeitraum weiter eingegrenzt wird. Auch beim Preis hält sich AVM weiterhin bedeckt.

Gegenüber dem Onlinemagazin Teletarif äußerte sich der Hersteller, dass die aktuelle 5G-Situation in Deutschland Grund für die Verschiebung war. Demnach ist der schleppende Ausbau Schuld daran, da es das Ziel ist dem Nutzer eine „deutlich verbesserte Kompatibilität zu den 5G-NSA-Netzen und damit letztlich auch eine höhere Nutzungsdauer des Produkts insgesamt zu bieten“.

Neben dieser Begründung scheint auch der Mangel an Halbleitern momentan ein Problem für AVM darzustellen. So ist etwa seit Mai diesem Jahres bekannt, dass zugesagte Lieferungen an den Hersteller kurzfristig storniert wurden. Auch betragen die Wartezeiten auf neue Lieferungen momentan bis zu ein Jahr.

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