Auf einem Galaxy Unpacked Event hat Samsung heute einige Neuheiten präsentiert, besonders im Fokus stand dabei das neue Foldable-Duo des koreanischen Herstellers. Auf ein neues Modell der Note-Reihe verzichtet Samsung in diesem Jahr, stattdessen gehen das Galaxy Z Fold 3 und Galaxy Z Flip 3 an den Start. Was haben die beiden faltbaren Smartphones zu bieten? Und welche Neuerungen gibt es zu bestaunen? Wir haben euch alle wichtigen Details zusammengefasst.

Es ist bereits drei Jahre her, seitdem Samsung das erste faltbare Smartphone auf den Markt gebracht hat. Nach dem Galaxy Z Fold 2, welches wir letztes Jahr testen durften, folgt mit dem Galaxy Z Fold 3 nun die dritte Generation des Foldables. Auch das Galaxy Z Flip (und Z Flip 5G) im kompakten Clamshell-Format erhält ein umfassendes Update. Darüber hinaus hat Samsung heute noch die neue Galaxy Watch 4 präsentiert, die erste Smartwatch mit Googles neuem Wear Betriebssystem.

Die wichtigsten Neuerungen für Fold und Flip

    • Upgrade auf Snapdragon 888 SoC
    • UTG (Ultra Thin Glas) und 4 MP UDC (Under Display Camera) für Z Fold 3* Innendisplay
    • 120 Hz für Außendisplay des Z Fold 3
    • Größeres Außendisplay (1,9″ statt 1,1″) für Z Flip 3*
    • 120 Hz für Innendisplay des Z Flip 3
    • S-Pen Unterstützung für das Z Fold 3
    • IPX8-Zertifizierung: 1,5 M tiefes Wasser für 30 Minuten

Galaxy Z Fold 3

Das Format bleibt identisch, auch das Galaxy Z Fold 3* lässt sich wie ein Buch öffnen und gibt so den Blick auf das 7,6 Zoll große AMOLED-Panel mit 120 Hz frei. Dort setzt Samsung erneut auf „UTG“, also die ultradünne Glasschicht über dem Displaypanel. Dadurch soll der innere Bildschirm gegenüber den bisherigen Fold-Generationen nochmal um einiges widerstandsfähiger sein.

Bilder: Samsung

Anhänger der Galaxy Note-Serie dürften sich über den Support für den S Pen freuen. Das faltbare Smartphone lässt sich mit dem digitalen Stift nutzen, Samsung bietet sogar gleich zwei Varianten an – den S Pen Fold Edition und den S Pen Pro. Während die Fold-Variante ausschließlich für das Galaxy Z Fold 3 geeignet ist, so lässt sich die Pro-Version auf allen Galaxy-Geräten mit S Pen Unterstützung nutzen.

Im Fokus: die „Under-Display-Camera“ mit 4 Megapixeln

Eine weitere Neuerung gibt es für die Frontkamera im Innendisplay, denn nach Notch und Punch-Hole kommt nun die „Under Display Camera“. Diese Technik konnten wir bereits im ZTE Axon 20 (Video) ausprobieren, nun wagt sich auch Samsung damit auf den Markt. Allerdings löst der Sensor „nur“ mit 4 Megapixeln auf und wird somit vermutlich nicht die qualitativ hochwertigsten Selfies knipsen.

Dafür gibt es allerdings noch eine weitere Frontkamera mit 10 Megapixel auf dem äußeren 6,2 Zoll großen 120 Hz AMOLED Coverdisplay. Alternativ lassen sich, sofern das Galaxy Z Fold 3 komplett ausgeklappt ist, auch die drei rückseitigen Kameras für Selfies nutzen. Samsung setzt hier erneut auf das 12 MP Triple: ein 12 MP Hauptsensor, ein 12 MP Ultraweitwinkel und ein 12 MP Tele.


Im Inneren gibt es ein Upgrade auf den Qualcomm Snapdragon 888 SoC, dazu 12 Gigabyte Arbeitsspeicher und 256/512 GB internen Speicher. Der Akku bietet eine Kapazität von 4.400 mAh und wird mit maximal 25 Watt geladen – leider kein Upgrade gegenüber dem Vorgänger. Dafür ist allerdings Wireless Charging mit bis zu 15 Watt möglich. Darüber hinaus ist das Galaxy Z Fold 3 sogar nach IPX8 zertifiziert und soll daher bis zu 30 Minuten in 1,5 Meter tiefem Wasser aushalten.

Galaxy Z Flip 3

Dem Galaxy Z Flip 3 verpasst Samsung ebenfalls feine Anpassungen. So erhält das faltbare Smartphone nun auch eine Bildwiederholrate von 120 Hz für das innere 6,7″ AMOLED. Das Coverdisplay auf der Außenseite wächst auf 1,9 Zoll an und löst nun mit 512 x 260 Pixel auf. Neben mehr Displayfläche hat Samsung hier auch neue Funktionen und eine schicke Ladeanimation untergebracht. Für Selfies gibt es eine 10 MP Punch-Hole Frontkamera im Innendisplay, auf der Außenseite sitzt das 12 MP Duo bestehend aus dem 12 MP Hauptsensor und einem 12 MP Ultraweitwinkel.

Für mehr Leistung gibt es nun auch für das Z Flip 3 den Snapdragon 888 SoC mitsamt 8 GB Arbeitsspeicher und 128/256 GB internem Speicher. Weitere Features sind 5G, Wi-Fi 6 sowie Bluetooth 5.0 und NFC. Der Akku mit 3.300 mAh bleibt unverändert und lässt sich nach wie vor (leider) mit maximal 15 Watt aufladen. Hier hinkt Samsung nach wie vor deutlich hinterher, während Konkurrenten wie Oppo, OnePlus und Xiaomi davon ziehen. Immerhin gibt es kabelloses Laden mit bis zu 10 Watt. Eine feine Neuerung: das Galaxy Z Flip 3 verfügt nun über Stereo-Lautsprecher inklusive Dolby Atmos Tuning.

Bilder: Samsung

Preise und Verfügbarkeit

Samsung bringt die beiden Foldables bereits am 27. August 2021 auf den Markt. Wenn ihr das Galaxy Z Fold 3* und Galaxy Z Flip 3* bis dahin im Samsung Online-Shop vorbestellt, gibt es eine 200 Euro Tauschprämie und bis zu 800 Euro Ankaufswert für euer jetziges/altes Smartphone (auch bei Displaybruch). Preislich starten die neuen Foldables bei 1.049 Euro* UVP für das Z Flip 3 bzw. 1.799 Euro* UVP für das Z Fold 3. Erhältlich sind die Smartphones beispielsweise bei MediaMarkt* oder Saturn*.

Im ersten Jahr nach Kauf gibt es übrigens den Samsung Care+ Versicherungsschutz dazu. Dieser deckt versehentlich entstandene Schäden ab, darunter den Austausch des Bildschirms, Wasserschäden oder den Austausch der Rückabdeckung.



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