Huawei MateBook D16: 16-Zöller mit Ryzen-Prozessor vorgestellt

Zudem: Intel-Update für das MateBook X Pro 3 Min. lesen
News huawei  / Jonathan Kemper
Bild: Huawei

Es gibt neue Notebooks von Huawei: Einerseits gibt es eine „Frischzellenkur“ für das MateBook X Pro mit aktueller Intel-Power, andererseits kommt der Formfaktor von 16 Zoll in Form des MateBook D16 endlich auch im Portfolio an, nachdem der Markt darauf bereits von Honor vorbereitet wurde.

Huawei hat mit dem MateBook D16 den neusten Vertreter aus seinem Notebookportfolio vorgestellt. Wie bei der Produktserie der MateBooks üblich, ist es ein extrem portables Notebook, das trotzdem mit genügend Hardwarepower für alle alltäglichen Aufgaben ausgestattet ist. Als Leistungsbasis dient ein AMD Ryzen 5 4600H mit sechs Kernen bei bis zu 4,0 GHz, der mittlerweile rund ein Jahr auf dem Buckel hat. Im vergangenen Jahr hat Huawei überhaupt erst damit begonnen, AMD-Prozessoren einzusetzen. Begleitet wird der Prozessor von ordentlichen 16 GB RAM, der im Vergleich zum Vorgänger damit verdoppelt wurde, und einer 512 GB NVMe-SSD. Andere Speicherausstattungen gibt es nicht.

Huawei MateBook D16: Mehr Bildschirm auf weniger Platz

Verglichen mit dem MateBook D14 und D15, die im Frühjahr 2020 eingeführt wurden, hat nicht nur die Hardware unter der Haube einen Schritt nach vorne gemacht. Auch das IPS-Display ist merklich gewachsen und misst nun 16,1 Zoll in der Diagonalen, die Auflösung von Full-HD (1.920 x 1.080 Pixel) wurden beibehalten. Huawei bewirbt eine Screen-to-Body-Ratio von 90 Prozent, also einen besonders schmalen Bildschirmrand. Diesen Wert erreicht der Hersteller auch, da er wieder auf eine Webcam über dem Bildschirm verzichtet. Stattdessen ist sie in die Tastatur eingebettet und wird auf Knopfdruck ausgefahren. Diese Umsetzung sorgt jedoch für eine eher merkwürdige Perspektive, da so auch die Finger beim Tippen ins Bild geraten.

Bilder: Huawei

Die Anschlüsse sind relativ großzügig: Es gibt zweimal USB-C und einmal HDMI auf der linken Seite, zweimal USB-A 3.2 und einmal einen 3,5-Millimeter-Kopfhöreranschluss auf der rechten Seite. Einen Fingerabdrucksensor für erhöhte Sicherheit bzw. entspannteres Einloggen ist auch an Bord. Der Akku hat 56 Wh und soll nach Herstellerangaben das MateBook D16 für 9,5 Stunden befeuern können, mit dem 65-Watt-Netzteil ist er in 30 Minuten wieder zur Hälfte gefüllt. Das Notebook mit Metallgehäuse bringt 1,7 Kilogramm auf die Waage. Insgesamt handelt es sich dabei wohl nur um einen neuen Namen für die Komponenten, die wir schon aus dem Honor MagicBook Pro kennen.

Huawei MateBook X Pro (2021) mit 11. Intel-Generation

Abgesehen vom komplett neu präsentierten MateBook D16 gibt es mit dem MateBook X Pro (2021) auch eine explizite Neuauflage von Altbekanntem. Es ist die moderne Fassung des Gerätes, das 2018 auf den Markt kam und sich seine neue Hardware redlich verdient hat. Der 13,9-Zoll-LTPS-Touchscreen löst weiterhin mit einer 3K-Auflösung auf (3.000 x 2.000 Pixel). Angetrieben wird das Notebook aber von der 11. Generation der Intel-Prozessoren (i5/i7), außerdem wird der neuste Standard WiFi 6 unterstützt. Am Gehäuse hat sich nicht viel verändert, denn es ist weiterhin 14,6 Millimeter dünn, kommt neben Grau aber auch im schicken Emerald Green daher.

Bilder: Huawei

Preise, Verfügbarkeit und Vorbesteller-Bonus: Monitor und Tablet geschenkt

Das Huawei MateBook D16 ist ab dem 19. April für 899 Euro UVP erhältlich. Bis zum 9. Mai läuft eine Vorbestelleraktion, während der ihr das Huawei Display 23,8 Zoll im Wert von 159 Euro kostenlos obendrauf bekommt, um das Homeoffice-Setup perfekt zu machen. Das Huawei MateBook X Pro ist ebenfalls ab dem 19. April verfügbar. In der Variante mit i5, 16 GB RAM und 512 GB SSD-Speicher wird es offenbar nur in Grau für 1.499 Euro zu kaufen sein. Die grüne Farbvariante geht mit i7-Prozessor, wieder 16 GB RAM und einem Terabyte Speicher einher und kostet 1.799 Euro. Vorbesteller erhalten hier das neue Huawei MatePad mit einer UVP von 319 Euro kostenfrei dazu.


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