Intel Alder Lake-S: Start der CPUs womöglich im November

Mit Unterstützung für DDR5 und PCIe 5.0 2 Min. lesen
News intel  / Tim Metzger
Package von Alder Lake-S (Bild: Mydrivers)

Heute stellt Intel mit Tiger Lake-H45 neue Prozessoren für Notebooks vor, doch im Herbst sollen bereits die Desktop-CPUs der zwölften Generation starten. Alder Lake-S kommt laut eines Berichts von Wccftech im November mitsamt DDR5-Unterstützung.

Erst Ende März kam mit Rocket Lake-S die elfte Generation von Intels Desktop-Prozessoren auf den Markt. Intel zufolge folgt noch in der zweiten Jahreshälfte mit Alder Lake-S die Nachfolgegeneration. Wie die Webseite Wccftech berichtet, hat Intel die letzten Wochen Partner über den geplanten Start von Alder Lake-S informiert, der im November stattfinden soll. Im Laufe des Jahres könnte sich dies natürlich noch verschieben, allerdings sei November der anvisierte Zeitraum.

Bei der kommenden CPU-Serie nimmt der Hersteller weitreichende Änderungen vor. Der Hersteller setzt dabei erstmals auf eine verbesserte Zehn-Nanometer-Fertigung, während die Desktop-Vorgänger jahrelang bei 14 Nanometer feststeckten. Außerdem kommt im Desktop-Bereich mit Alder Lake-S erstmals ein hybrides CPU-Design zum Einsatz. Wie bei den 2020 für Always-Connected-Notebooks eingeführten Lakefield-Chips gibt es dabei große und kleine Kerne.

Bild: Intel

ARM-Prozessoren für Smartphones weisen bereits seit vielen Jahren hybride CPU-Designs auf. Für die x86-Architektur ist dieser Schritt ein Durchbruch, wie Intel es ausdrückt. Durch das Hybrid-Design sind die Chips besonders skalierbar, weshalb Alder Lake auch auf Notebooks aller Klassen erscheinen soll.

Mehr Leistung, DDR5, PCIe 5.0 und ein neuer Sockel

Die Desktop-Prozessoren bieten Leaks zufolge bis zu 20 Prozent mehr Single-Core-Leistung und eine bis zu zweifache Multi-Core-Leistung im Vergleich zu Rocket Lake-S. Des Weiteren führt Intel mit Alder Lake wohl noch vor AMD Unterstützung für PCIe 5.0 ein und auch mit DDR5-Arbeitsspeicher sollen die Prozessoren umgehen können. Bezüglich des neuen Arbeitsspeichers müssen sich Mainboard-Hersteller aber entscheiden, ob sie Platinen für DDR4 oder DDR5 bauen. Die zwölfte Intel-Generation kommt ebenfalls mit einem neuen Socker namens LGA 1700 daher, der eine länglichere Rechteck-Form hat. Da die CPUs demnach nicht mehr wie gehabt quadratisch sind, müssen dafür auch neue Kühler erscheinen.



Quelle : Wccftech


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