Intel Arc: Bilder und Release-Datum der Alchemist-Grafikkarten geleakt

Was können wir nächstes Jahr erwarten? 2 Min. lesen
News intel  / Leonardo Ziaja
Bild: Intel

Nächstes Jahr wird Intel Arc an den Start gehen, der GPU-Markt wird daher neben AMD und Nvidia einen dritten Player dazubekommen. Doch bisher war noch nicht ganz klar, wann genau wir mit den Alchemist-Grafikkarten rechnen können. Ein Leak bringt nun spannende Details hervor, darunter auch erste Renderbilder des Referenzdesigns.

Für die Tiger-Lake-Prozessoren präsentierte Intel im letzten Jahr die Grafikarchitektur Xe LP, darauf folgte dann Xe Max für Notebooks und Desktops als Produktivitäts-GPU. Auf Basis von Xe HPG („High Performance Gaming“) will der Chip-Hersteller nun unter der Marke Intel Arc im nächsten Jahr so richtig durchstarten und Consumer-Grafikkarten für Desktop und Notebooks auf den Markt bringen.

Intel Arc für Desktop kommt wohl im Q2 2022

Wie der YouTuber Moore’s Law Is Dead (wir kürzen mal auf MLID ab) in einem Video nun zeigte, sollen im Q1 2022 zunächst die mobilen Varianten der GPU-Serie starten – möglicherweise auch direkt mit Alder Lake Mobile für leistungsstarke Gaming-Notebooks. Die Desktop-Varianten von Intel Arc soll es dagegen dann im zweiten Quartal 2022 geben.

Bilder: YouTube (Moore’s Law Is Dead)

Darüber hinaus hat MLID auch einige Renderbilder des vermeintlichen Referenzdesigns gezeigt. Während frühe Leaks vor allem bei Smartphones mittlerweile recht üblich sind, so zeigen sich Komponenten wie Grafikkarten oder Mainboards typischerweise eigentlich eher etwas kürzer vor dem offiziellen Launch. Dass nun also schon erste Bilder des kommenden Arc-Topmodells einige Monate vor dem Launch auftauchen, ist durchaus etwas Besonderes.

Renderbilder zeigen Arc-Referenz des Topmodells

Demnach soll die Karte, sofern sie am Ende auch wirklich so erscheint, ein überwiegend silbernes Design mit zwei schwarzen Lüftern und einer dezenten Beleuchtung erhalten. Das Flaggschiff mit seiner DG2-512-GPU wird aller Voraussicht nach einen 8-Pin und 6-Pin Anschluss erhalten, welche bis zu 225 Watt liefern könnten (insg. 300W mit PCIe). Custom-Grafikkarten von ASUS, MSI & Co. könnten jedoch noch leistungsfähiger werden, sofern die GPU noch mehr Performance-Kapazitäten im petto hat.

Bilder: YouTube (Moore’s Law Is Dead)

Das Intel Arc Topmodell soll 4.096 Shader-Einheiten, 16 GB GDDR6 Speicher und Taktraten von bis zu 2,5 GHz bieten. Sie wird zudem als eine der Ersten mit TSMC N6 Fertigung vom Band laufen. Dazu werden Hardware-basiertes Raytracing, AI-basiertes Supersampling sowie Unterstützung für DirectX 12 Ultimate erwartet. Für welche Namensgebung sich Intel am Ende entscheidet, ist derzeit noch offen. Die Gerüchteküche spricht jedoch von einem „a###“-Schema, beispielsweise Intel Arc a700 beim Topmodell (oder a512, falls Intel die Anzahl der Execution Units widerspiegeln möchte).


Quellen:


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