Intel Arc Grafikkarten: Leistung der GeForce RTX 3070 als Ziel?

Topmodell wohl mit 16 GB VRAM und 225 Watt Verbrauch 2 Min. lesen
News intel  / Arian Krasniqi
Bild: Intel

Im nächsten Jahr dürfen wir Intel als neuesten Mitspieler im Grafikkarten-Markt begrüßen, sobald mit Arc die neue GPU-Serie des Herstellers erscheint. Nun sind erste potenzielle Leistungsdaten zu insgesamt drei Modellen aufgetaucht.

Bereits Anfang Oktober berichteten wir über erste Details der Arc-Grafikkarten, welche durch den YouTuber Moore’s Law Is Dead geteilt wurden. Demnach basieren die auf Alchemist getauften GPUs auf der Xe HPG Grafikarchitektur, wobei das Kürzel HPG wohl für High Performance Gaming steht. Zudem sollen die neuen dedizierten Grafikkarten Hardware-beschleunigtes Raytracing anbieten und so der Konkurrenz in dieser Hinsicht nicht nachstehen.

SoC2- und SoC1-Grafikchip

Nun sind erste Details hinsichtlich des Produktportfolios aufgetaucht, welche erneut durch Moore’s Law Is Dead veröffentlicht wurden. So sollen insgesamt drei Modelle basierend auf zwei Grafikchips erscheinen. Bei diesen handelt sich wohl um die SoC1 alias DG2-512 sowie um die SoC2 alias DG2-128 GPU, wobei der SoC1 im Flaggschiff zum Einsatz kommen soll. Letztere wird wiederum wahrscheinlich den günstigeren Einstiegsbereich abdecken. Beide Chips werden außerdem in TSMCs N6 EUV-Fertigungsverfahren hergestellt.

Bilder: YouTube (Moore’s Law Is Dead)

Der SoC2 wird laut dem Leak im kleinsten Modell der Serie verbaut sein und damit die Konkurrenz zu einer theoretischen Radeon RX 6400 darstellen. Dabei soll ein 96 Bit breites Speicherinterface zum Einsatz kommen, mit welchem 6 GB GDDR6 Videospeicher angebunden werden. Dazu verfügt der GPU-Chip über insgesamt 128 ALU-Blöcke bei einem Verbrauch unterhalb von 75 Watt.

Topmodell mit 512 Shader-Clustern und 16 GB VRAM

Auf der anderen Seite des Leistungsspektrums befindet sich wiederum der SoC1. Dieser wird in den beiden größeren Grafikkarten verbaut und verfügt in seiner Vollausstattung über 512 Shader-Cluster samt eines 256 Bit breiten Speicherinterface. In dieser Konstellation sollen der GPU 16 GB GDDR6 Speicher zur Verfügung stehen und ein Verbrauch von 225 Watt erreicht werden. Die Leistung des Chips soll dabei auf dem Niveau einer GeForce RTX 3070 liegen – ein durchaus beachtlicher Wert für die ersten dedizierten Intel Grafikkarten seit 20 Jahren.

Bilder: YouTube (Moore’s Law Is Dead)

Zu guter Letzt wird das Portfolio durch ein Modell ergänzt, welches einen teil-deaktivierten SoC1 nutzt. Aus dem Leak geht hervor, dass dieser auf ein 192 Bit Speicherinterface und 12 GB VRAM zurückgreifen kann. Die GPU selbst soll demnach nur noch 384 der 512 Shader-Cluster nutzen können, während der Verbrauch zwischen 150 und 200 Watt liegen könnte. Insgesamt soll hier die Performance einer RTX 3060 (Ti) erreicht werden.

Im zweiten Quartal ist es soweit

Sollten sich diese Angaben bewahrheiten, scheinen uns mit den neuen Alchemist-Grafikkarten von Intel durchaus interessante Produkte zu erwarten. Im zweiten Quartal des nächsten Jahres sollen die neuen GPUs erscheinen, womit erstmals seit fast zwei Jahrzehnten mehr als nur zwei große Hersteller in diesem Markt tätig sind. Damit dürfte 2022 im Segment der Grafikkarten durchaus spannend werden!

Quellen
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