Update: iOS 15 und iPadOS 15: Diese Änderungen werden erwartet

Vor allem iPad-Nutzer können sich freuen 3 Min. lesen
News apple  / Jonathan Kemper
Homescreen auf iPhone 12 mit Apps Bild: Frederik Lipfert/Unsplash

Rund eineinhalb Monate bevor die neuen Versionen von Apples Betriebssystemen offiziell vorgestellt werden dürften, gibt es neue Insider-Informationen zur Funktionalität. Hilfreiche Veränderungen können Nutzer bei Widgets und der Nachrichten-App erwarten.

Update vom 8. Juni: Offiziell auf der WWDC vorgestellt

Während der Eröffnungs-Keynote der WWDC hat Apple iOS 15 und iPadOS 15 enthüllt. Die zahlreichen Neuerungen der mobilen Apple-Betriebssysteme findet ihr übersichtlich in der verlinkten Meldung. Programme wie Final Cut Pro X, Logic Pro X und xCode wurden zwar nicht für das iPad angekündigt, doch dafür lagen die Leaks hinsichtlich anderer Funktionen richtig. Widgets bekommen ein Upgrade auf iPads, bald gibt es zusätzliche Datenschutz-Funktionen, Nutzer-Profile (Fokus-Modi) sorgen für weniger Ablenkung und spezifisch sortierte Benachrichtigungen und mehr.

Update vom 2. Juni: Final Cut, Logic Pro X und xCode für das iPad

Wie einem Leak wenige Tage vor der Entwicklerkonferenz WWDC zu entnehmen ist, wird sich Apple bei dem anstehenden Softwareupdate wohl auf das iPad konzentrieren und nur kleinere Änderungen bei iOS vornehmen. Auf dem iPhone stehen unter anderem Verbesserungen bei Performance und Akkulaufzeit an, während die Oberfläche nur marginal angepasst werde. Das iPad hingegen, das seit Neuestem wie der neue iMac auf dem M1-Prozessor basiert, soll mit iPadOS 15 in der Lage sein, mächtige Programme wie Final Cut Pro X, Logic Pro X und xCode auszuführen. Das macht das iPad zu einer noch attraktiveren Alternative zum MacBook. Der Leaker gibt jedoch auch an, dass diese Neuerungen nicht unbedingt auf der WWDC angekündigt werden müssten.


Ursprüngliche Meldung vom 24. April: 

Im Jahr 2021 stehen im jährlichen Zyklus iOS 15 und die für den größeren Bildschirm eines Tablets optimierte Software iPadOS 15 an. Der stets gut informierte Mark Gurman hat nun bei Bloomberg einen Bericht veröffentlicht, aus dem hervorgeht, welche Anpassungen im Fokus stehen. Fans können laut Gurman beim iPad auf einen neu designten Homescreen sowie Lockscreen und zusätzliche Privatsphäreeinstellungen hoffen.

Systemweiter Verfügbarkeitsstatus und automatische Antworten

Wie Gurman zu berichten weiß, werde im überarbeiteten Lockscreen und im Kontrollzentrum ein Auswahlmenü seinen Platz finden, in dem der Nutzer seinen aktuellen Verfügbarkeitsstatus setzen kann (z.B. „Autofahren“, „Arbeiten“, „Schlafen“, etc.). Davon abhängig werde zum Beispiel angepasst, ob eingehende Benachrichtigungen einen Ton erzeugen oder stumm bleiben.

Auch gebe es eine Option, mit der je nach Status automatische Antworten verschickt werden können – das geht derzeit nur, wenn der Nutzer am Steuer sitzt. Mit iOS 15 und iPadOS 15 werden diese Features jedoch systemweit ausgerollt. In Sachen Privatsphäre arbeitet Apple wohl an einem Menü, das dem Nutzer zeigt, welche App still und heimlich Informationen über ihn sammelt.

iPad: „bedeutsamstes Homescreen-Update seit 2010“

Für das iPad kündigt Gurman das „bedeutsamste Update zum Homescreen seit Einführung im Jahr 2010“ an. Wie schon beim iPhone im vergangenen Jahr können Widgets bald nämlich überall platziert werden. Theoretisch könnte eine komplette Seite des Homescreens nur durch Widgets ersetzt werden, wenn der Nutzer das möchte.

Noch an einem frühen Punkt der Entwicklung befinde sich aktuell ein großes Upgrade für iMessage, das eine bessere Alternative zum Facebook Messenger und WhatsApp darstellen soll. Dieses werde aber wahrscheinlich nicht direkt gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Updates erscheinen, sondern könnte später nachgereicht werden.

iOS 15 und iPadOS 15: WWDC ab 7. Juni 2021

Das nächste Major Update der mobilen Apple-Betriebssysteme läuft unter dem Codenamen „Sky“ und soll im Rahmen der Worldwide Developers Conference (WWDC) vorgestellt werden, die ab dem 7. Juni virtuell abgehalten wird. Vorerst wird das Update jedoch nur Entwicklern zur Verfügung stehen, damit eventuelle Fehler bis zum finalen Release parallel zu den neuen iPhone-Modellen gegen September ausgemerzt werden können. macOS, die Apple Watch und der Apple TV sollen in diesem Jahr eher kleinere Aktualisierungen erfahren.


Quellen :

Golem
Bloomberg
Notebookcheck


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