Microsoft passt Windows 11-Mindestanforderungen an: Mehr CPUs werden unterstützt (Update)

Microsoft gibt Kritik nach, einige ältere Systeme werden unterstützt 2 Min. lesen
News microsoft  / Robin Cromberg
Bildquelle: Microsoft; Schloss-Vektor: rawpixel – de.freepik.com

Die Liste Windows 11-kompatibler Prozessoren wird um einige ältere Modelle erweitert. Auch wer die Mindestanforderungen weiterhin nicht erfüllt, soll Windows 11 per Workaround installieren können.

Update vom 30. August:

Einen Tag nach der Ankündigung der angepassten Systemanforderungen lässt Microsoft über US-Medien eine schlechte Nachricht verkünden. Eigentlich inkompatible Systeme, auf denen Windows 11 manuell installiert wird, sind laut Microsoft nicht für Windows-Updates berechtigt. Sicherheits- und Treiber-Updates könnten dann  zurückgehalten werden. Das Unternehmen möchte sich dadurch wohl vor Inkompatibilitäts- oder Sicherheitsproblemen bei nicht unterstützten PCs absichern.

Ursprünglicher Beitrag vom 29. August:

Ende Juni veröffentlichte Microsoft die Mindestanforderungen der neuen Windows-Version und erntete damit viel Kritik. Für ein Upgrade auf Windows 11 wurde mindestens ein Intel-Prozessor der achten Generation von 2018 oder eine AMD Ryzen-2000-CPU vorausgesetzt, womit auch viele Nutzer*innen gar nicht allzu veralteter Systeme ausgeschlossen wären. Darüber hinaus wird ein TPM-Chip (Trusted Platform Module) benötigt, der besonders in eigens zusammengestellten Systemen in der Regel nicht vorhanden ist.

WhyNotWin11 Tool für Windows 11 Update.Tools wie WhyNotWin11 verraten euch, ob euer System bereit für Windows 11 ist

Microsoft reagiert nun auf diese Kritik und ändert die Voraussetzungen für Windows 11. Die Mindestanforderungen selbst bleiben allerdings weitgehend unverändert, es werden weiterhin TPM 2.0, UEFI Secure Boot, 4 GB Arbeitsspeicher und 64 GB Speicherplatz vorausgesetzt. Doch die bisherige Liste kompatibler 64-Bit-Prozessoren wird nun um einige Intel-Modelle der siebten Generation (Intel Core X-Serie und Xeon W-Serie) sowie den Intel Core 7820HQ erweitert.

Auch passt Microsoft das Tool PC Health Check an, welches bislang nur anzeigte, ob ein System bereit für Windows 11 sei oder nicht. Künftig sollen Nutzer*innen hier auch erfahren, ob sie die Anforderungen mit einem simplen Aktivieren von Secure Boot oder TPM 2.0 erfüllen können. Genauere Informationen darüber, welche Teile des PCs einem Upgrade zu Windows 11 im Weg stehen, liefert das Open-Source-Programm WhyNotWin11 von Robert Maehl.


Doch auch wer die Mindestanforderungen weiterhin nicht erfüllt, bleibt nicht unbedingt ausgeschlossen: Microsoft kündigte an, Installationen von Windows 11 auf älteren PCs nicht zu blockieren. Für diesen Workaround muss die neue Windows-Version anstelle via Windows Update manuell mittels einer ISO-Datei installiert werden.


Quellen :

Windows Blog
Tom Warren via Twitter


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2 Kommentare

  • Jörg

    Ist die Info daß Windows Updates bei manuell (ISO) installiertem W11 gesperrt werden mit dieser Meldung vom Tisch?

  • Jörg Zimmermann

    Windows 10 läuft noch ne Weile.Und danach kann man ja auf Linux wechseln.Mal auf die Finale Version abwarten,kann mir vorstellen das MS dann von anderer Stelle auf die Finger bekloppt bekommt.Bezweifle das da alle Hardwarehersteller mitmachen.

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