Motorola Defy: Legendäres Rugged-Smartphone neu aufgelegt (Update)

Mittelmäßige Hardware in robustem Gehäuse 3 Min. lesen
News  / Jonathan Kemper
Bild: Motorola

Motorola hat in Zusammenarbeit mit der Bullitt Group das neue Motorola Defy vorgestellt und möchte damit eine neue Ära robuster Smartphones einläuten. Laut Hersteller steht es für die Philosophie von Motorola, mit Innovation das Leben der Nutzer zu erleichtern.

Update vom 23. August: Knapp eineinhalb Monate nach der offiziellen Enthüllung kündigten Motorola und die Bullitt Group nun die Einführung des neuen Smartphones an. Das Motorola Defy kostet 329 Euro (UVP) und wird bei ersten Händlern als verfügbar gelistet. Neben Motorolas eigenem Onlineshop gibt es das Rugged-Modell jetzt schon bei Conrad, Otto und Galaxus. Amazon* liefert das Defy erst ab dem 25. August aus.

Ursprüngliche Meldung vom 19. Juni:

Wer sein Smartphone jeden Tag viele Stunden mit sich herumträgt, bei dem wächst auch die Chance, dass es doch irgendwann versehentlich aus den Händen gleitet. Einer Umfrage zufolge habe schon mehr als ein Drittel aller Befragten ihr Smartphone beschädigt oder sogar zerstört. Ob spontane Stürze, unfreiwillige Tauchgänge oder starke Temperaturschwankungen, gegen all diese Einwirkungen soll das Motorola Defy bestens geschützt sein. Dafür bringt es Zertifizierungen nach IP68 und MIL-STD-810H mit. Das erste Motorola Defy wurde 2010 eingeführt und gehörte damit zur Speerspitze der Android-Telefone. Schon damals legte es Wert auf ein robustes Äußeres. Beim neuen Modell gibt es auf den ersten Blick mit der außen angebrachten Schlaufe eine große Neuerung.

Bild: Motorola

Akku für zwei Tage

Weitere Upgrades sind natürlich bei der Hardware zu finden. Das Motorola Defy hat ein durch Gorilla Glass Victus geschütztes LC-Display mit einer Diagonale von 6,5 Zoll und HD+-Auflösung, das auch mit nassen Fingern bedient werden können soll, einen Qualcomm Snapdragon 662 als Chip und 4 GB RAM. Der 64 GB große interne Speicher kann per microSD erweitert werden, wofür jedoch einer der beiden SIM-Slots wegfällt. Ansonsten sind ein Klinkenanschluss, Bluetooth 5.0, NFC und eine programmierbare Taste mit Push-to-Talk-Funktionalität am Gehäuserand. Der Akku hat eine Kapazität von 5.000 mAh und wird über USB-C mit bis zu 20 Watt wieder aufgeladen. Eine Ladung reiche für bis zu zwei Tage. Auf der Rückseite bietet das Rugged-Smartphone einen 48-MP-Hauptsensor mit Quad-Pixel-Technologie, einen 2-MP-Tiefensensor und eine 2-MP-Makrokamera. Die Frontkamera liefert Selfies in 8 MP. Spezifikationen, die mit dem günstigen Poco M3 zu vergleichen sind und nebenbei quasi identisch gegenüber dem Moto G9 Play sind.


Motorola Defy wird mit Android 10 ausgeliefert

Während Rugged-Smartphones in der Regel immer im oberen Budgetbereich mitspielen, obwohl die technischen Daten meistens nicht mithalten können, ist das Motorola Defy noch einigermaßen akzeptabel bepreist: 329 Euro UVP setzt der Hersteller an und verspricht eine Verfügbarkeit im Handel in den kommenden Wochen. Zwei Farben stehen zur Auswahl: Schwarz und „Forged Green“. Noch wird das Motorola Defy leider mit dem älteren Android 10 ausgeliefert, ein Update auf Android 11 sei jedoch „geplant“ – bleibt abzuwarten, wie man mit Android 12 umgehen möchte. Die Bullitt Group hat übrigens schon einiges an Erfahrung mit Rugged-Phones gesammelt und ist auch für Geräte unter den Marken CAT und Land Rover verantwortlich. Vor wenigen Monaten wurde eine Partnerschaft mit Motorola angekündigt, die mit dem Defy nun ihre ersten Früchte trägt.

Bild: Motorola


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