OnePlus OxygenOS verschmilzt mit Oppo ColorOS zu neuem System

Das NeverSettle-Unternehmen hat 2022 so einiges vor! 3 Min. lesen
News oneplus  / Leonardo Ziaja
Bild: OnePlus

Bereits im Juni dieses Jahres hat OnePlus die Integration in die BBK-Schwester Oppo verkündet, nun gibt es weitere Details zur künftigen Strategie von CEO Pete Lau. Unter dem Motto „OnePlus 2.0“ möchte das Unternehmen einige Ansätze fortführen, doch besonders in Hinsicht auf die eigene Benutzeroberfläche OxygenOS wird es Veränderungen geben – denn ab 2022 verschmilzt die UI vollständig mit Oppos ColorOS. Was genau all dies bedeutet und was wir erwarten können, haben wir euch kompakt zusammengefasst.

Die Zukunft für die „Never Settle“-Smartphones wird sich verändern, das steht schon seit Juni 2021 fest. „Durch diese tiefere Integration mit OPPO werden wir mehr Ressourcen zur Verfügung haben, um noch bessere Produkte für euch zu entwickeln“, sagte Pete Lau damals zur etwas überraschenden Ankündigung im OnePlus-Forum. Für nächstes Jahr plant das Unternehmen nun mit „OnePlus 2.0“ die kommende Strategie, bei der vor allem die Benutzeroberfläche OxygenOS, die Produktstrategie und die Kamera-Performance involviert sein werden.

Neues User Interface: OxygenOS und ColorOS verschmelzen

Direkt die wohl bedeutendste Nachricht vorweg: Die im Jahre 2015 eingeführte Benutzeroberfläche wird es in ihrer jetzigen Form bald nicht mehr geben. Das auf Android basierende System soll mit der Oppo-UI ColorOS vereint und künftig unter einem Dach entwickelt werden. Bereits das OnePlus Nord 2 (Test) setzt auf einen einheitlichen Code mit ColorOS-Basis, bekam jedoch die OxygenOS-Hülle darüber gestülpt. Das komplett neue Betriebssystem soll dann Eigenschaften der beiden Oberflächen vereinen. Die Rede ist von „schnell und flüssig“, „zuverlässig“ sowie „intelligent und funktionsreich“ als auch „sauber und leicht“.

Bild: OnePlus

Trotz eines vereinheitlichten Systems wolle OnePlus die „DNA von OxygenOS“ beibehalten und die Software auf eigene Geräte anpassen. Das erste Gerät mit dem neuen OS soll bereits das 2022er Flaggschiff sein (nennen wir es mal OnePlus 10). Andere globale OnePlus-Smartphones sollen die neue Benutzeroberfläche dann ebenfalls nächstes Jahr als „Major Android Update“ erhalten. Welchen Namen das neue „Unified OS“ erhalten wird, ist derzeit noch unbekannt. Aber vielleicht habt ihr ja schon Ideen? Wir sind gespannt auf eure Vorschläge in den Kommentaren. 🙌

Kein OnePlus 9T, dafür jedoch ein 9 RT für Indien und China

Ein neues T-Modell, so wie es zuletzt in Form des OnePlus 8T erschienen ist, wird es dieses Jahr nicht geben. Stattdessen wird das Unternehmen mit dem OnePlus 9 RT ein weiteres Gerät mit OxygenOS 12 für den indischen und chinesischen Markt anbieten. OnePlus wolle den regionalen Fokus der Produktstrategie fortführen und bestimmte Geräte nur in gewissen Regionen anbieten.

Bild: OnePlus

Das einzige Modell, welches global vertrieben werden soll, ist das Flaggschiff – so wie aktuell das OnePlus 9 (Test). Die Nord-Serie, darunter auch das neue CE-Modell, sind ausschließlich für den indischen und europäischen Markt gedacht. Die Nord N Reihe fokussiert sich dagegen auf den nordamerikanischen Markt. Für Indien und China gibt es schlussendlich noch die OnePlus R Modelle, welche Flaggschiff-Feature zu einem geringen Preis vereinen sollen.

Besonders im Fokus: Die Kamera

Hinsichtlich der Kamera-Performance möchte OnePlus, so Pete Lau, das eigene Engagement verdoppeln. Die Partnerschaft mit Hasselblad soll weiter bestehen bleiben, zudem möchte sich das Unternehmen verstärkt auf die Entwicklung „einer wirklich hochwertigen Kamera“ konzentrieren. Dafür sollen vor allem an drei Bereichen verstärkt gearbeitet werden: grundlegende Benutzererfahrung, Farbqualität und neue Technologien.

Ob OnePlus dann auch auf eine der von Oppo kürzlich präsentierten Technologien zurückgreifen darf, ist noch nicht bekannt. Grundsätzlich spricht OnePlus von einer verbesserten Bildstabilisierung und besseren Zoom-Möglichkeiten. Auch ein „Next-generation Camera Module“ ist in Planung, es könnte also spannend werden.

Quellen
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