Oppo Find X3 Pro unterstützt jetzt 5G Standalone von Vodafone

5G ohne Stützräder 2 Min. lesen
News oppo  / Tim Metzger

Vodafone hat Mitte April in Deutschland 5G Standalone freigeschaltet, doch bislang mangelte es Smartphones an der Kompatibilität. Das Oppo Find X3 Pro erhält nun als erstes Gerät das nötige Firmware-Update, um 5G SA zu nutzen. Die Latenz, Reichweite und der Stromverbrauch sollen sich dadurch verbessern.

Seit dem 12. April gibt es im hiesigen Vodafone-Netz alleinstehendes 5G, sogenanntes 5G Standalone (SA). Gegenüber dem bisherigen 5G Non-Standalone ist es nicht mehr auf eine 4G-Infrastruktur angewiesen. Vodafone-Kund*innen können auf das 5G-SA-Netz per kostenlosem Opt-in zugreifen – in der MeinVodafone-App heißt dies “5G Core Network-Option”. Als Standard gilt aber vorerst weiterhin 5G Non-Standalone, denn das alleinstehende 5G-Netz steht aktuell nur im 3,5-Gigahertz-Bereich zur Verfügung, in dem rund 1.000 Vodafone-Antennen von Vodafone funken. Bis Ende 2021 möchte der Netzbetreiber die Anzahl an SA-Antennen auf 4.000 Stück erhöhen.

Bild: Oppo / Qualcomm

Als erstes Smartphone bekommt das Find X3 Pro (Test) heute die Unterstützung für das Standalone-Netz. Voraussichtlich ab dem späten Nachmittag verteilt Oppo das entsprechende Firmware-Update. Demnächst sollen Updates für Samsungs Galaxy-S21-Serie folgen. Viele aktuelle 5G-Smartphones bieten die technischen Voraussetzungen für SA-Unterstützung, jedoch müssen bei den bereits verfügbaren Modellen Updates verteilt werden. Auch bei der iPhone-12-Serie dürfte die Nutzung bald möglich sein, da Apple in den USA bereits mit entsprechender Beta-Firmware experimentiert.

Ohne die “4G-Stützräder” erzielt 5G geringere Latenzen und sorgt für einen circa 20 Prozent verringerten Energieverbrauch bei Smartphones. Ebenfalls um 20 Prozent soll sich durch den Standalone-Betrieb die Reichweite einer Antenne erhöhen. Da 5G dabei vollständig vom 4G-Netz entkoppelt ist, reduziert sich vorerst aber auch etwas die Geschwindigkeit. Vodafone spricht von bis zu 700 Mbit/s (SA) anstatt maximal 1.000 Mbit/s (NSA). Die Geschwindigkeiten sollen durch Carrier Aggregation allerdings in den nächsten Monaten steigen und spezifisch die Upload-Geschwindigkeit letztendlich verdoppeln.

Bild: Vodafone

5G Standalone bringt ebenfalls Network Slicing mit sich, was eine virtuelle Unterteilung des Netzes ermöglicht. Besonders die Industrie dürfte davon profitieren, da man sich dann in Netze mit besonders hoher Bandbreite oder besonders geringer Latenz “einwählen” kann. Telefonieren funktioniert wie gehabt über Voice over LTE (VoLTE), da 5G-Telefonie noch nicht angeboten wird. Nutzer*innen von 5G SA können natürlich weiter auch die anderen Mobilfunkstandards nutzen, wenn das Standalone-Netz nicht zur Verfügung steht.



Quelle : Vodafone


Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir als Seitenbetreiber eine Verkaufsprovision, ohne dass du mehr bezahlst. So kannst du Allround-PC supporten.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.