Roborock S7: Saugroboter mit automatisch anhebendem Sonic-Mopp

Neues Flaggschiffmodell mit Fokus auf Wischfunktionen 2 Min. lesen
News roborock  / Tim Metzger
Roborock-S7-auf-Teppich Quelle: Roborock

Roborock gilt auf dem Markt der Saugroboter als einer der Top-Hersteller und die Modelle S5 und S6 finden sich auf vielen Bestenlisten wieder. Mit dem Roborock S7 präsentierte das Unternehmen einen neuen Saugroboter, der fortschrittliche Wischfunktionen und weitere Verbesserungen beinhaltet.

Roborock wagte sich 2020 mit dem H6 Adapt (Test) erfolgreich in das Segment der Akkuhandstaubsauger, doch das Kerngebiet bleiben die Saugroboter. Der Roborock S7 löst den S6 aus 2019 ab, welcher 2020 eine Aktualisierung in Form des S6 MaxV erhalten hat. Das neue Topmodell wurde speziell für den reibungslosen Übergang zwischen unterschiedlichen Oberflächen entwickelt. Das Festlegen von No-Mop-Zonen durch den Nutzer soll durch die automatische Erkennung wegfallen, ist in der App aber immer noch möglich.

Sonic Mopping und VibraRise

Der Hersteller setzt auf Schallvibrationswischen, Sonic Mopping genannt, womit der unten angebrachte Wischmopp zwischen 1.650 und 3.000 Mal pro Minute über den Boden schrubbt. Durch den neuen “Gründlich”-Modus kann der Roboter angewiesen werden, die gleiche Fläche direkt zweimal zu wischen. Roborock hat zudem eine Funktion namens VibraRise integriert. Diese hebt den Wischmopp automatisch an, wenn Teppiche erkannt werden. Somit muss der Nutzer die Reinigung zur Montage beziehungsweise Demontage des Wischmopps nicht unterbrechen, wenn sowohl Hartböden als auch Teppiche vorhanden sind. Da das Mopp-Modul sich nur um fünf Millimeter anheben lässt, funktioniert VibraRise allerdings nur auf Kurzflorteppichen bis zu einer Höhe von vier Millimetern.

Weitere Spezifikationen des Roborock S7

Im Vergleich zu vorherigen Roborock-Produkten kommt eine verbesserte Hauptbürste zum Einsatz, die sich besser an den Boden schmiegen soll. Zudem beträgt die Saugleistung bis zu 2.500 Pascal, was mit dem S6 MaxV gleichauf liegt und 500 Pascal mehr als beim regulären S6 (Test) sind. Laut Herstellerangabe hält der 5.200-Milliamperestunden-Akku im “Leise”-Modus auf Hartböden ohne Wischmopp bis zu drei Stunden durch. Die maximale Reinigungsfläche beträgt dabei 300 Quadratmeter und die Wischfläche 200 Quadratmeter. In unter sechs Stunden ist der S7 dem Datenblatt zufolge wieder aufgeladen.

Von links nach rechts: Roborock S6, S6 MaxV, S7

Weiterhin erkennt der Saugroboter seine Umgebung per Laserdistanznavigation und zahlreicher Sensoren. Auf die Doppelkamera des S6 MaxV (Test) hat Roborock jedoch verzichtet. Er wiegt knapp unter fünf Kilogramm, misst 353 x 350 x 96,5 Millimeter und ist wahlweise weiß oder schwarz. Der Staubbehälter nimmt bis zu 470 Milliliter auf, der Wassertank 300 Milliliter. Die umfangreichen Software-Funktionen in der App stimmen mit den Vorgängern überein. In Deutschland soll der Roborock S7 im Laufe des zweiten Quartals für 549 Euro verfügbar sein. Die unverbindliche Preisempfehlung ist identisch zum Einführungspreis des Roborock S6 – der S6 MaxV erschien für 649 Euro. Das neue Modell ist übrigens kompatibel mit einer Auto-Entleerungsstation, die noch im Laufe des Jahres erhältlich sein soll.

Quellen
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