Update – Ryzen 5000XT: CPU-Refresh von AMD wie im Vorjahr?

Etwas höhere Taktraten zu erwarten .. oder doch nicht? 2 Min. lesen
News amd  / Tim Metzger
Bild: AMD

Bislang ist unklar, was AMD als Antwort auf Intels nahende zwölfte Prozessorgeneration dieses Jahr bereithält, doch der neue Sockel kommt wohl erst 2022. Stattdessen häufen sich die Gerüchte zu einem Refresh namens Ryzen 5000XT. Große Neuerungen gibt es dabei voraussichtlich nicht.

Update vom 20.05.:

Wie AMD mittlerweile bestätigte, wird es einen B2-Refresh von Ryzen 5000 aka Vermeer geben – allerdings nicht ganz so wie vielleicht erhofft. Laut offizieller Aussage, die die Kollegen von benchmark.pl erhalten haben, soll die neue Revision vorwiegend zur Erweiterung der Fertigungs- und Logistikkapazitäten dienen. Eine Leistungssteigerung, so wie es bei den Ryzen 3000XT Modellen der Fall war, wird es mit Ryzen 5000 wohl eher nicht geben.

AMD: „Im Rahmen unserer kontinuierlichen Bemühungen, unsere Fertigungs- und Logistikkapazitäten zu erweitern, wird AMD die Desktop-Prozessoren der AMD Ryzen 5000-Serie in den nächsten 6 Monaten schrittweise auf B2 Revision umstellen. Dies bringt keine Funktions- oder Leistungsverbesserungen mit sich und es ist kein BIOS-Update erforderlich“.

Ursprünglicher Beitrag:

Im November 2020 startete mit Ryzen 5000 AMDs aktuelle Prozessorserie auf Basis der neuen CPU-Architektur Zen 3. Seitdem startete Intels elfte Generation, alias Rocket Lake (Test), und im Herbst soll die zwölfte Generation namens Alder Lake folgen. Die Nachfolger-Serie von Ryzen 5000 wird derzeit erst für 2022 erwartet, welche neben Zen 4 auch den neuen AM5-Sockel einführen und im Fünf-Nanometer-Verfahren produziert werden soll. Als kurzfristigen Intel-Konter dürfte AMD 2021 einen Ryzen-5000-Refresh veröffentlichen. Dies gab es bereits bei der Zen-2-Generation, denn ein Jahr nach Ryzen 3000 erschien Ryzen 3000XT mit geringfügig besseren Boost-Taktraten.

Dem Software-Entwickler und Leaker Patrick Schur zufolge gibt es bei Ryzen 5000XT ein neues Stepping (Kern-Revision). Zudem fand er einige Spezifikationen von zwei mutmaßlichen XT-Modellen, die erneut auf um 100 Megahertz erhöhte Boost-Taktraten hinweisen. Eines der beiden Prozessormodelle bietet 16 Kerne und taktet mit 3,4 bis 5,0 Gigahertz – es handelt sich vermutlich um den Nachfolger des Ryzen 9 5950X, der auf dem Papier mit maximal 4,9 Gigahertz taktet. In der Praxis erreichen AMD-Prozessoren allerdings ohnehin meist 100 Megahertz mehr als offiziell angegeben.


Das zweite CPU-Modell weist sechs Kerne auf, taktet regulär mit 3,7 Gigahertz und erreicht bis zu 4,6 Gigahertz. Letztere Spezifikationen sind identisch mit denen des Ryzen 5 5600X, also gibt es vielleicht nur bessere Durchschnitts-Taktraten und geringfügig mehr Übertaktungsspielraum.

Eventuell wechselt AMD von einer optimierten Sieben-Nanometer- zu einer Sechs-Nanometer-Fertigung. Im Gegensatz zu fünf Nanometern hat dieser Schritt aber keine nennenswerten Vorteile hinsichtlich der Leistung und Effizienz. Gleichermaßen könnte das Unternehmen jedoch auch an dem aktuellen Fertigungsverfahren festhalten.


Quellen :

Patrick Schur (Twitter)
ComputerBase (Via)


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