Shared Mobility: Carsharing- und E-Scooter-Anbieter gründen Verband

Eine Reaktion auf die öffentliche Kritik? 2 Min. lesen
News  / Julian Enk
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Vor kurzer Zeit gründeten Anbieter von E-Scootern und Carsharing einen gemeinsamen Verband, welcher hauptsächlich am Image der Anbieter arbeiten soll. Mitte Januar entstand bereits die Plattform Shared Mobility, bestehend aus den sechs E-Scooter-Verleihern Lime, Dott, Bird, Tier, Voi und Spin. Dazukommend befinden sich noch die drei Carsharing-Anbieter Share Now, Mile und Weshare in der Plattform.

Durch die Gründung des neuen Verbandes wollen die Anbieter einen zentralen Ansprechpartner für Politik und Medien anbieten. Zudem könnten die Belange der Unternehmen dadurch gezielter kommuniziert werden. Der Verband besteht aus zwei Arbeitsgruppen: Eine für die E-Scooter und eine für die Autoverleiher.

Bild: Xiaomi

Freefloating-Modell

Alle neun Unternehmen handeln nach dem sogenannten Freefloating-Modell. Beim Freefloating verteilen die Anbieter ihre Fahrzeuge überall in ausgewählten Städten und nicht etwa an festen Standorten. Der Vorteil für euch ist leicht ersichtlich: Egal wo ihr euch befindet, in einem kleinen Umkreis findet ihr beispielsweise oft einen verfügbaren E-Roller. Nachteil für die Unternehmen: Damit sich immer ein Fahrzeug in eurer Nähe befindet, müssen die Verleiher eine viel größere Anzahl an verfügbaren Modellen anbieten. Dadurch kann ein möglichst großer Teil der jeweiligen Stadt für euch abgedeckt werden.


Kritik aus der Öffentlichkeit

Beim Freefloating-Modell werden die Roller oder Autos in der kompletten Stadt verteilt, ohne dabei eine feste Station zu besitzen. Dies stößt auf zunehmende Kritik in der Öffentlichkeit. E-Scooter, die den Gehweg oder sogar verschiedene Parkplätze blockieren, sind keine Seltenheit. Es bleibt festzuhalten: Das Freefloating-Modell bietet für die Zielgruppe der Vermietungen größtenteils Vorteile. Menschen, die nicht zur Zielgruppe gehören, sehen natürlich auch die Nachteile des Modells und würden eher eine stationsgebundene Vermietung von Fahrzeugen und Scootern bevorzugen.

Umfang der Freefloating-Autoverleiher

Laut dem Bundesverband Carsharing (kurz: BCS) verfügen die Freefloating-Autoverleiher über 14.200 Autos in 15 deutschen Städten. Dahingegen betreiben Stationsbasierte-Vermieter ca. 12.000 Autos, sind aber auch in 850 Standorten in Deutschland vertreten. Abschließend würde uns interessieren: Wie steht ihr zum Thema E-Scooter und Car-Sharing? Seht ihr die Angebote der Unternehmen als einen Vorteil in einer Großstadt oder steht ihr dem Ganzen eher negativ entgegen?

Quellen
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