Whitechapel: Erstes Google-SoC kommt wohl im Pixel 6

Neue Infos zum Google-eigenen Prozessor 2 Min. lesen
News google  / Tim Metzger

Google bereitet Berichten zufolge mit Samsung ein eigenes SoC für Pixel-Smartphones vor. Der erste Prozessor des sogenannten Whitechapel-Projekts soll im für Herbst erwarteten Pixel 6 zum Einsatz kommen. Nähere Informationen sind diesbezüglich aufgetaucht.

Update vom 19. Oktober:

Mittlerweile hat Google die neuen Pixel-Smartphones offiziell vorgestellt. Das Google Pixel 6 startet bereits ab 649 Euro UVP* mit 128 GB. Für das Google Pixel 6 Pro müsst ihr 899 Euro UVP (128 GB) in der Basisvariante* auf den Tisch legen, die Topkonfiguration mit 256 GB wird 999 Euro UVP kosten. Bei Vorbestellungen bis zum 27. Oktober gibt es allerdings die Bose Noise Cancelling Headphones 700 im Wert von 300 € UVP dazu (hier geht’s zur Aktionsseite).

Ursprünglicher Beitrag vom 03. April:

Im April 2020 berichtete Axios erstmalig über Googles mutmaßliches Vorhaben, eigene Prozessoren für künftige Pixel-Smartphones zu entwickeln. Der “Whitechapel”-Chip soll wie der Exynos 2100 im Fünf-Nanometer-Verfahren von Samsung produziert werden. Damit möchte Google offenbar mehr mit Apple konkurrieren, in dessen iPhones seit jeher ebenfalls eigene Prozessoren arbeiten. Gleichzeitig würde sich Google unabhängiger von Qualcomm machen – das Unternehmen stellt bislang die Chips (Snapdragon) für die Smartphones bereit. In mehreren Pixel-Modellen kamen schon Google-eigene Chips zum Einsatz, etwa für maschinelles Lernen, die Kamerasignalverarbeitung und für Gestenerkennung. Axios gab letztes Jahr an, dass das neue System-on-a-Chip eine CPU mit acht Kernen beinhaltet und voraussichtlich in 2021 marktreif ist.

Dokument bekräftigt Herbststart von Whitechapel

Nach langer Stille meldete nun die Webseite 9to5Google, an ein Dokument zu Whitechapel gelangt zu sein. Dies bestätigt offenbar, dass die für Herbst erwarteten Pixel-Modelle von dem neuen Chip angetrieben werden. In dem Dokument komme der Begriff Whitechapel in Zusammenhang mit dem Codenamen “Slider” vor, der zuvor bereits im Quellcode der Google-Kamera-App auftauchte.

Dabei handelt es sich laut 9to5Google vermutlich um eine (Software-)Plattform für das SoC. Der Codename sei ebenfalls mit Samsung Exynos verbunden, was die Kooperation der beiden Unternehmen bekräftigt. Der Whitechapel-Chip trage den internen Modellnamen GS101 (GS steht wohl für Google Silicon).

Die ersten Smartphones auf Basis der “Slider”-Plattform sind dem Bericht zufolge “Raven” und “Oriole”. Dahinter stecken wahrscheinlich das Pixel 6 und womöglich ein Nachfolger des Pixel 4a 5G. Im September oder Oktober dürfte das Unternehmen diese Modelle präsentieren. Vorher soll allerdings noch im Juni das Pixel 5a mit einem Qualcomm-Chip der 7er-Serie erscheinen. Ob sich die Berichte bewahrheiten, bleibt abzuwarten, jedoch verkündete CEO Sundar Pichai 2020, dass dieses Jahr gewisse Hardware-Investitionen „ins Spiel kommen“. Zudem gab es Hinweise zu einem Foldable, das in der zweiten Jahreshälfte kommen könnte.

Quellen
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