Wie funktioniert eigentlich ein VPN?

Wir klären die wichtigsten Fragen! 3 Min. lesen
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Von einem VPN werdet ihr vermutlich schon häufiger gehört haben, doch was steckt eigentlich genau dahinter? In diesem Artikel wollen wir die wichtigsten Fragen verständlich beantworten.

Was ist ein VPN?

VPN ist die Abkürzung für Virtual Private Network, übersetzt also „virtuelles, privates Netzwerk“. Jedem Gerät, das sich mit dem Internet verbindet, wird eine IP zugeteilt, aus der unter anderem der Standort hervorgeht. Mit einem VPN erhält es eine neue IP, wodurch es so scheint, als ob sich das Gerät an einem anderen Standort befindet.

Virtuell ist ein VPN deswegen, weil keine neue physische Verbindung zwischen Endgerät und Server hergestellt wird, sondern diese virtuell entsteht. Es baut auf einem bestehenden Netz auf und nutzt die die dort üblichen Adressierungsmechanismen. Allerdings transportiert es eigene Netzwerkpakete und arbeitet daher separat vom Rest des jeweiligen Netzes. Privat ist ein VPN deshalb, weil es auf einer Tunneltechnik basiert, individuell konfigurierbar und in sich geschlossen ist.

Wenn ihr schon mal über den Begriff VPN gestolpert seid, ist euch sicherlich auch „Proxy“ ein Begriff. Die beiden Technologien funktionieren im Prinzip sehr ähnlich, denn bei beiden geht es um eine Art Zwischenstation zwischen Gerät und Server. Ein Proxy wird jedoch pro Anwendung eingerichtet, zum Beispiel für ein Spiel oder für einen Browser. Ein VPN hingegen betrifft die vollständige Kommunikation eines Gerätes und ist allein deshalb bereits viel bequemer in der Nutzung.

Wofür benötigt man ein VPN?

Nachdem wir nun geklärt haben, was eine VPN-Verbindung ist, wollen wir euch ein paar ganz reale Anwendungsbeispiele geben. Ein VPN bringt nämlich vielfache Vorteile mit sich. Zum Beispiel unterwegs: Wer sich an Orten wie einem Flughafen oder einem Café mit einem öffentlichen WLAN verbindet, tut das völlig ungeschützt. Theoretisch könnten Menschen mit bösen Absichten sensible Daten abgreifen, was dramatische Folgen haben kann. Hier hilft ein VPN, um die Verbindung trotz des offenen WLANs abzusichern.

Ebenfalls nützlich ist ein VPN, um sogenanntes Geoblocking zu umgehen. Streaminganbieter haben aus lizenzrechtlichen Gründen oft Probleme, alle Inhalte in allen Regionen zur Verfügung zu stellen. Ein VPN kann einer Webseite daher einen anderen Standort des Nutzers vorgaukeln, wodurch sich andere Inhalte abrufen lassen. Auch, um aus der Ferne auf ein internes Netzwerk, etwa von einem Unternehmen, zuzugreifen, wird ein VPN benötigt.

Mit welchen Geräten lässt sich ein VPN nutzen?

Ein VPN könnt ihr im Grunde mit jedem Gerät verwenden, das eine Verbindung zu einem Server aufbaut. Bei dem Endgerät muss es sich nicht zwingend um einen Desktop-Computer oder ein Notebook handeln, sondern könnte beispielsweise auch ein Smartphone sein. In der Regel bieten die verschiedenen Betriebssysteme in den Einstellungen die Möglichkeit, die für das VPN notwendigen Daten einzutragen. Viel komfortabler sind VPNs aber mit der entsprechenden Software eines VPN-Anbieters zu nutzen, die in der Regel für Windows, macOS, Linux, Android und iOS verfügbar ist. Sogar ein Plugin für beliebte Browser wie Chrome oder Firefox sind häufig verfügbar. Hier könnt ihr mit wenigen Klicks zum Beispiel anpassen, über welches Land ihr euch verbinden wollt.


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