5G-Ausbau: O2 versorgt 50 Prozent der Bevölkerung mit 5G

Ausbauziel für 2022 vorzeitig erreicht
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Bild: Henning Koepke/Telefónica Deutschland

O2 Telefónica hat laut eigener Aussage sein Ausbauziel für Ende 2022 schon im Juni erreicht. Das 5G-Netz von O2 soll nun 50 Prozent der deutschen Bevölkerung erreichen. Bis Jahresende möchte der Netzbetreiber dies auf mindestens 60 Prozent ausweiten.

Vor drei Jahren fiel der Startschuss für 5G-Mobilfunk in Deutschland. Seitdem bauen die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und seit kurzer Zeit auch 1&1 Drillisch ihre Netze entsprechend aus. O2 Telefónica gab jetzt bekannt, bereits seit Juni 50 Prozent der Bevölkerung mit 5G-Mobilfunk zu versorgen. Dieses Ziel hatte sich O2 ursprünglich bis Ende 2022 gesetzt. Eine Steigerung auf mindestens 60 Prozent der Bevölkerung wird neuerdings bis Jahresende anvisiert. Im März nannte O2 noch eine Abdeckung von rund 40 Prozent.

Ende 2025 möchte der Netzbetreiber 5G für die gesamte Bevölkerung anbieten. Schon heute versorge man über 99 Prozent mit 4G/LTE und rund 100 Prozent mit 2G/GSM – 3G/UMTS wurde im Zuge des 5G-Ausbaus Ende 2021 abgeschaltet. Es gilt allerdings anzumerken, dass die Bevölkerungsabdeckung nicht mit der Flächenabdeckung gleichzusetzen ist. Dazu äußern sich die Netzbetreiber nur selten, da eine vollständige Flächenabdeckung wohl kaum möglich wäre.

Infografik zu Hindernissen beim Mobilfunkausbau aus Oktober 2019 (Bild: Telefónica)

5G-Nutzung bei O2 rasant gestiegen

Laut O2 hat sich das per 5G übertragene Datenvolumen zwischen dem zweiten Quartal 2021 und dem zweiten Quartal 2022 um den Faktor 30 erhöht. Derzeit funken mehr als 14.000 5G-Antennen im O2-Netz, heißt es in der offiziellen Mitteilung. Rund 6.000 davon funken im schnellen 3,6-Gigahertz-Spektrum.

Für eine bessere Netzabdeckung werde zudem der 700-Megahertz-Frequenzbereich und Dynamic Spectrum Sharing bei 1.800 Megahertz genutzt. Letzteres sendet LTE sowie 5G gleichzeitig in einem Frequenzband und lässt sich recht kostengünstig bei bestehenden Sendemasten implementieren. Der Fokus soll bei O2 aber weiterhin auf dem 3,6-Gigahertz-Spektrum liegen.

Quellen
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Tim Metzger

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