AMD Ryzen 6000: Rembrandt mit RDNA2 und bis zu 5 GHz (Update)

Neue APU zeigt sich auf erstem Bild 3 Min. lesen
News amd  / Arian Krasniqi
Bild: AMD

Erst vor einigen Tagen wurden erste genauere Details zu AMDs neuen Rembrandt-CPUs publik, wobei sich diese explizit auf den Ryzen 9 6900HX bezogen. Nun sind Informationen zu zwei weiteren Modellen der Ryzen 6000-Serie sowie erste Bilder eines Prozessors aufgetaucht.

Update – 04.01.

Heute Abend wird es endlich soweit sein, AMD wird zur CES 2022 einige Neuheiten im Gepäck haben. Im Fokus stehen dabei auch die Rembrandt-APUs für mobile Geräte wie Notebooks. Videocardz konnte nun weitere Details ergattern, die einige Vermutungen und Leaks bestätigen.

So wird AMD auf eine verfeinerte Zen3+ Architektur mit 6 nm Fertigung setzen, die bei allen H-Modellen zum Einsatz kommen soll. Statt der Vega-Grafikarchitektur kommt dabei auch die RDNA2-Grafikarchitektur mit bis zu 12 Compute Units und bis zu 2,4 GHz zum Einsatz. In der etwas effizienteren U-Serie kommen dagegen nur zwei Modelle mit der aufgefrischten Architektur daher, die restlichen Varianten werden dann weiterhin auf Zen3-Basis in Kombination mit Vega-Grafik ausgeliefert.

Bild: Videocardz

Das neue Topmodell, der Ryzen 9 6980HX, wird über 8 Kerne, 16 Threads und bis zu 5,0 GHz Takt im Boost verfügen. Die Leistungsaufnahme soll der geleakten Präsentationsfolie zufolge bei 45W+ liegen. Die U-Serie für dünnere Geräte wird vom Ryzen 7 6800U mit 8 Kernen, 16 Threads und bis zu 4,7 GHz im Boost bei 15-28W angeführt.

Ursprünglicher Beitrag:

Im Rahmen der CES 2022 wird AMD am 04. Januar eine Produktvorstellung in Form eines Livestreams abhalten, auf dem nicht nur mit neuen Grafikkarten, sondern auch mit neuen CPUs zu rechnen ist. Dabei wird es sich wohl um die Zen 3+ Prozessoren handeln, welche zunächst für den mobilen Markt bestimmt sind. Die intern als Rembrandt bezeichneten Ryzen 6000-Modelle werden demnach auch, ähnlich wie die RX 6500 XT und 6400, im 6-Nm-Fertigungsverfahren bei TSMC gefertigt.

Adieu Vega – Rembrandt erstmals mit RDNA2

Laut Videocardz ist während der Präsentation mit insgesamt drei Modellen zu rechnen, bei denen es sich um den Ryzen 7 6800H, Ryzen 9 6900HX sowie 6980HX handelt. Alle drei Prozessoren sollen über acht Kerne sowie 16 Threads verfügen bei einer konfigurierbaren TDP von 35 bis 54 Watt. Des Weiteren soll das Top-Modell erstmals die 5 GHz-Marke durchbrechen können, aufgrund des neu genutzten 6N-Prozess bei TSMC. Über den Basistakt der CPUs ist derweil jedoch noch nichts bekannt.

Eine weitere Neuerung erwartet uns scheinbar auch im GPU-Sektor der APUs. Hierbei soll erstmals eine RDNA2-Grafikeinheit zum Einsatz kommen, womit die ältere GCN5-Architektur in Form von Vega abgelöst wird. Insgesamt wird die Radeon 680M über 768 Shader verfügen, womit deren Anzahl im Vergleich zu Ryzen 5000 um 50 % ansteigt. Weiterhin sorgt die Unterstützung von DDR5 für eine wesentlich höhere Bandbreite, wodurch ein deutlicher Leistungssprung der Grafikleitung zu erwarten ist.

Ryzen 6000 deutlich größer als Vorgänger

Zudem ist außerdem ein erstes Bild einer Hauptplatine mit Rembrandt-CPU aufgetaucht. Diese stammt wohl aus einem Alienware M17 R5 Notebook, welches ebenso auf der CES vorgestellt werden soll. Dadurch ließ sich die Größe der APU bereits grob auf etwa 206 bis 208 mm² abschätzen. Damit steigert sich der Flächenbedarf trotz kleinerer Fertigung im Vergleich zum Vorgänger (156 mm²) deutlich, was durch die leistungsstärkere GPU erklärt werden könnte.

Bild: Videocardz

Daneben zeigt das Bild erstmals die mobile Radeon RX 6850M XT als neue Speerspitze der mobilen AMD-GPUs. Auch dieser Chip soll laut Videocardz im N6-Verfahren gefertigt werden und auf einen optimierten Navi 22 setzen. Damit würde die Grafikeinheit rund 2560 Shader bieten und wie die RX 6800M ein 192 Bit breites Speicherinterface besitzen. Die Speichergröße der Grafikkarte ist noch nicht bekannt, könnte aber erneut bei 12 GB liegen.

Quellen
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