Apple könnte an einem faltbaren iPad arbeiten

Steigt Apple in den Foldable-Markt ein?
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Bild: Alireza Khoddam

In den nächsten Jahren könnte uns ein erstes faltbares Gerät von Apple erwarten. Allerdings könnte es sich hierbei nicht um ein iPhone-Modell, sondern vielmehr um ein iPad handeln. Ein Analyst hat sich nun zum potenziellen faltbaren Tablet geäußert.

Faltbare Smartphones sind inzwischen nichts Ungewöhnliches mehr: Immer mehr Hersteller im Android-Bereich bieten entsprechende Produkte an. Besonders Samsung (Test: Galaxy Z Fold 4) gilt als Vorreiter in diesem Bereich. Einzig Apple, als größter Konkurrent im Smartphone-Markt, hält sich bisher zurück. Dies soll sich aber zukünftig ändern, denn laut dem Analysten Ben Wood plant Apple ein faltbares iPad. Demnach wird der Hersteller 2024 in den Foldable-Markt einsteigen.

Wie könnte ein faltbares iPad aussehen? (Bild: Apple)

Tatsächlich ist es nicht das erste Mal, dass Gerüchte zu einem solchen Gerät auftauchen. Bereits im Februar 2022 sprach Ross Young, seines Zeichens CEO der Display Supply Chain Consultants (DSCC), von ersten Fold-Experimenten seitens Apple. So soll der Hersteller bereits mit bis zu 20 Zoll großen, faltbaren Displays exprimiert haben. Auch der Bloomberg Redakteur Mark Gurman hält ein faltbares Apple-Produkt für wahrscheinlich. Sowohl Gurman als auch Young gingen jedoch von einem Markteinstieg 2025 aus.

Im Interview mit CNBC äußerte sich Wood dazu, weshalb Apple den Fold-Trend bis dato meidet. Die Produktion eines faltbaren iPhones würde demnach wenig Sinn ergeben, da dies ein zu hohes Risiko darstellen würde. Besonders die potenziellen Kosten könnten dabei abschrecken. Immerhin müsste sich ein derartiges Gerät preislich über den normalen Smartphones einordnen. Damit wäre ein Preis von über 2.000 US-Dollar möglich. Ein faltbares Tablet wäre im Vergleich ein eher kalkulierbares Risiko. Letztlich würde es sich um einen tendenziell zaghaften Einstieg in den Markt handeln.

Quellen
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Arian Krasniqi …ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Umweltingenieurswissenschaften.

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