Apple weitet Self-Service-Reparaturprogramm auf Europa aus

Teile und Werkzeug für iPhones und MacBooks
Apple

Apple hat den Self-Service-Reparatur-Store in Europa eröffnet. Kunden können nun Originalteile und Werkzeuge von Apple erwerben, um Reparaturen an ihren Geräten selbst durchzuführen. Der Store ist in acht europäischen Ländern verfügbar.

Den zuerst in den USA gestarteten Self-Service-Reparatur-Store von Apple gibt es jetzt auch in Europa. Kunden in Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen, Schweden und Spanien können darüber Apple-Originalteile bestellen. Aktuell lassen sich mit den angebotenen Teilen Reparaturen für das iPhone SE (2022), die iPhone-12- und iPhone-13-Modelle sowie für MacBooks mit Apple-Chips durchführen.

Der Online-Store bietet Zugang zu über 200 Einzelteilen und Werkzeugen und umfasst auch Reparaturanleitungen. Das Programm ermöglicht es technikaffinen Kunden, ihre eigenen Reparaturen daheim auszuführen und dabei auf die gleichen Anleitungen, Teile und Werkzeuge zurückzugreifen, die auch in den Apple-Stores und bei den autorisierten Apple-Service-Providern verwendet werden. Sie sollen auch zu den gleichen Preisen angeboten werden. Kunden können ausgetauschte Teile zur Aufarbeitung oder zum Recyceln an Apple zurücksenden und erhalten in vielen Fällen eine Gutschrift auf ihren nächsten Einkauf.

Bild: Apple

In Deutschland ruft Apple für ein Akku-Austausch-Bundle des iPhone 13 Pro einen Preis von 77 Euro auf, während rund 330 Euro für ein Display-Austausch-Bundle und rund 220 Euro für ein Kamera-Austausch-Bundle fällig werden. Ein Bildschirm für ein MacBook Pro 14 kostet hingegen 734 Euro, das passende Gehäuseoberteil samt Akku und Tastatur knapp 576 Euro. Wer das nötige Werkzeug nur für eine Woche leihen möchte, muss im Online-Store dafür knapp 60 Euro bezahlen.

Apple betont, dass der Self-Service-Reparatur-Store kein Ersatz für professionelle Reparaturdienste ist. Kunden, die ihre Geräte reparieren lassen möchten, können weiterhin die Apple Stores und autorisierten Apple-Service-Provider aufsuchen. Der Store soll lediglich als Ergänzung dienen und technikaffinen Kunden ermöglichen, ihre Reparaturen selbst durchzuführen.

Quellen
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