Arbeitet Samsung an einem Smart Ring?

Erstes Patent aufgetaucht
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Glaubt man den aktuellen Gerüchten, dann arbeitet Samsung an einem ersten eigenen Smart Ring. Damit würde der Hersteller eine Alternative zur finnischen Oura-Ring-Serie anbieten. Doch was hat es mit dem potenziellen „Galaxy Ring“ auf sich?

Samsung ist bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil des Wearables-Markt. Bisher hat sich der Hersteller jedoch auf Smartwatches (Test: Galaxy Watch 5 Pro) beschränkt. Damit könnte bald Schluss sein, denn laut einem Hinweis aus dem südkoreanischen Naver-Forum, arbeitet Samsung derzeit an einem Smart Ring.

Hierbei handelt es sich um einen eher unscheinbaren Ring, der als Health-Trackig-Device dient. Die Besonderheit an den Ringen ist vor allem der Verzicht auf ein separates Display. Jegliche Messungen werden automatisch mit dem Smartphone geteilt. Im Allgemeinen wirken die Ringe robuster als klassische Uhren, wodurch eine längere Lebenszeit möglich ist. Der Markt rund um die schlauen Ringe ist bis dato relativ klein, wobei auch die Popularität ausbaubar ist.

Bild: Naver News

Tatsächlich scheint dieses Gerücht gar nicht so abwegig, denn Samsung hat bereits ein entsprechendes Patent bei der USPTO eingereicht. Auf den veröffentlichten Bildern werden die Funktionen der EKG-Messung und des optischen Herzfrequenzmessers beschrieben. Typischerweise wird wohl auch das Tracking von sportlichen Aktivitäten und der Schlafqualität möglich sein. Weitere Details geben die Patente leider nicht preis.

Mit einem zeitnahen Launch des Rings ist nicht zu rechnen. Laut dem Forums-Beitrag befindet sich Samsung noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase, womit eine Veröffentlichung im nächsten Jahr eher unwahrscheinlich ist. Spannend bleibt auch, wie sich ein solcher Ring preislich platzieren könnte. Der Oura-Ring wechselt derzeit etwa für 350 US-Dollar den Besitzer.

Quellen
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Arian Krasniqi …ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Umweltingenieurswissenschaften.

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