Ayaneo Air Plus: Steam Deck Konkurrenz setzt auf Mendocino-APU

Veröffentlichung gegen Ende des Jahres
News  / Arian Krasniqi
Bild: Ayaneo

Ayaneo möchte mit dem Air Plus eine gleichwertige Alternative zum Steam Deck anbieten, welche darüber hinaus weniger kosten soll. Grundlage hierfür wird eine AMD Mendocino-APU sein, die zur Computex 2022 vorgestellt wurde und gegen Herbst starten soll.

„Totgeglaubte leben länger“: Vor wenigen Jahren hieß es noch, dass der Handheld-Markt im Sterben liegen würde und der Nintendo (New) 3DS eine der letzten mobilen Konsolen sein wird. Smartphones und Mobile Games sollten den transportablen Konsolen den Rang ablaufen. Zum Glück kam es nicht so und Nintendo konnte mit der Switch ein neues Feuer in diesem Marktsegment entfachen. Seitdem erscheinen regelmäßig Switch-Alternativen von anderen Herstellern, wie zuletzt das Steam Deck von Valve.

Bild: Ayaneo

Auch Ayaneo will ein Stück vom Kuchen haben und kündigt mit der Air Plus eine Konkurrenzkonsole zum Handheld der Portal- und HalfLife Macher an. Das Air Plus wird demnach auf die neu vorgestellte Mendocino-APU von AMD setzen, welche erstmals auf der Computex 2022 angekündigt wurde. Die APU setzt auf die etwas ältere Zen 2 Architektur, die zusammen mit einer RDNA2-Grafik kombiniert wird. Damit entspricht der Aufbau in etwa dem der Van-Gogh-APU des Steam Decks.

Zudem soll die Air Plus über ein 6-Zoll großes Full-HD-OLED-Display verfügen, welches in einem 17 mm dünnen Gehäuse verbaut wird. Im Vergleich zum Steam Deck und zur Switch soll die Ayeneo Air Plus aber handlicher und leichter ausfallen. Eine vollwertige M.2-2280-SSD soll dennoch Platz in der Handheldkonsole haben.

Veröffentlichung wohl im vierten Quartal

Mit einer Veröffentlichung der kompakten PC-Konsole ist im vierten Quartal 2022 zu rechnen, da die APU ebenfalls in diesem Zeitraum erscheinen wird. Preislich wird die Ayeneo Air Plus bei 289 US-Dollar liegen, womit sie deutlich günstiger als das Steam Deck wäre. Aktuell bietet der Hersteller jedoch bereits Handhelds auf Basis der Ryzen 5000U-Serie an. Diese setzten auf die aktuelleren Zen 3-Kerne, müssen aber mit einer Vega 7 respektive 8-GPU Vorlieb nehmen. Entsprechend fällt die Leistung hier geringer aus als bei der Valve-Konsole.

Quellen
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