Neue Budget-Soundbar von Sonos: Name ist bekannt

Angeblich auch als Surround-Speaker einsetzbar
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Quelle: Ktronix via: The Verge

Einem Bericht zufolge bereitet Sonos die Einführung einer neuen Soundbar vor. Sie soll weniger als die Beam kosten und sich alternativ als Hintergrundlautsprecher für ein Surround-Setup eignen. Allerdings fehlt angeblich ein HDMI-Anschluss. Kurz vor dem Marktstart sind praktisch alle Infos öffentlich.

Update vom 5. Mai 2022

Die Kollegen von The Verge legen nach. Anschließend an den bereits umfassenden Leak zur neuen Sonos-Soundbar ist durch einen weiteren Beitrag der Name des neuen Produkts bekannt geworden. Laut interner Dokumente und Leuten, die sich mit den Plänen des Unternehmens auskennen, soll die Soundbar als Sonos Ray vermarktet werden. Außerdem sind kurz zuvor durch den Elektronikhändler Ktronix weitere Bilder der Lautsprecherleiste aufgetaucht, die den fehlenden HDMI-Anschluss bestätigen. Der Marktstart der Sonos Ray dürfte also nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Quelle: Ktronix via: The Verge

Ursprünglicher Beitrag vom 24. April 2022

Das US-Medium The Verge hat abermals exklusive Insider-Informationen zu einem kommenden Sonos-Produkt erhalten. Diesmal handelt es sich um eine Einsteiger-Soundbar mit der Modellbezeichnung S36. Intern heißt sie Fury, doch der finale Name ist unklar. Sie soll sich unter der Beam (499 Euro) und Arc (999 Euro) positionieren und am 7. Juli für 249 US-Dollar erscheinen. Der hiesige Preis dürfte wohl circa 300 Euro betragen. Es wäre die mit Abstand günstigste Sonos-Soundbar bislang. Das Unternehmen verfolgt offenbar die Strategie, neue Marktsegmente zu erschließen, wie zuletzt im Falle des kleinen Bluetooth-Lautsprechers Roam.

Mit Abmessungen von 550 × 69 × 100 Zentimetern (L × B × H) fällt sie knapp zehn Zentimeter kürzer als die Beam aus. The Verge zeigt auf eigens angefertigten Renderbildern das Lautsprecher-Design, welches durchaus Ähnlichkeiten zur Beam aufweist. Im Vergleich fällt jedoch die reduzierte Treiber-Anzahl auf. Sie soll ebenfalls in Schwarz oder Weiß angeboten werden.

Kein HDMI-Anschluss?

Im Vergleich zu den teureren Modellen streicht das Unternehmen Features wie integrierte Mikrofone, Dolby-Atmos-Unterstützung und mutmaßlich sogar den HDMI-Anschluss. Nur ein optisches Kabel sei neben dem Stromkabel im Lieferumfang enthalten. Dies würde die Soundbar auf Dolby Digital Surround limitieren und es gäbe zudem kein HDMI-CEC (Ein-/Ausschalten mit dem Fernseher, Lautstärke per TV-Fernbedienung steuern). Da selbst in der Soundbar-Preisklasse unter 200 Euro ein HDMI-Anschluss gängig ist, bleibt abzuwarten, ob Sonos diesen tatsächlich einspart.

Durch kompatible Lautsprecher lässt sich die Fury dennoch zu einem 5.1-Setup erweitern. Passenderweise arbeitet das Unternehmen momentan auch an einem günstigeren Subwoofer und der Symfonisk-Regallautsprecher von IKEA stellt trotz der kürzlichen Preiserhöhung eine erschwinglichere Alternative zum Sonos One SL dar. Noch dezenter geht es mit dem Symfonisk-Bilderrahmen (Test).

Nicht nur als Soundbar nutzbar

Alternativ zum Soundbar-Einsatz kann man die Fury laut The Verge sogar mittels einer Halterung vertikal an der Wand montieren. Zwei Furys würden dann eine vor dem Fernseher positionierte Arc oder Beam als Surround-Paar unterstützen. Da die seitlichen Treiber leicht angewinkelt sind, eignen sie sich womöglich dazu, Atmos-Sound gezielter in Richtung Decke zu lenken. Die aktuellen Surround-Alternativen haben ihre Audiotreiber nur nach vorne gerichtet.

Quellen
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Tim Metzger

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