Google Maps: 3D-Ansicht von Sehenswürdigkeiten endlich verfügbar

Mittels KI werden Milliarden von Bildern kombiniert
News Google  / Benedikt Rütering
Bild: Google

Im Mai hatte Google das Immersive View Feature auf der hauseigenen I/O Entwicklerkonferenz angekündigt, nun ist es für die ersten Städte verfügbar. Bereits vertreten sind Barcelona, London, New York, San Francisco und Tokio. Ob wohl noch mehr Städte folgen werden?

Die 3D-Ansichten wurden nicht komplett virtuell erstellt, sondern sind mit der Hilfe von künstlicher Intelligenz kombinierte Kollagen von einer Fülle aus Milliarden von Bildern aus Google Street View sowie Flugzeugaufnahmen. So entstehen laut Google „fotorealistische Luftaufnahmen“ von über 100 Sehenswürdigkeiten auf der ganzen Welt.

Mit der immersiven Ansicht Städte virtuell erkunden

Die Einführung dieses Features ist der erste Schritt hin zur „immersiven Ansicht“, wie es Google nennt. So soll es möglich sein, verschiedene Orte bereits vor der Reise virtuell in der 3D-Ansicht zu besuchen. Dabei lassen sich verschiedene Tageszeiten einstellen, um zu sehen, wie sich die Location dann verändert. Ihr könnt mit der immersiven Ansicht auch Restaurants und Eventlocations betreten und auskundschaften, ohne vor Ort zu sein. Außerdem sind aktuelle Informationen zur Location abrufbar, wie beispielsweise Wetterbedingungen oder Besucherzahlen.

Quelle: Google

Vom Empire State Building lässt sich die Google Maps 3D-Ansicht beispielsweise bereits jetzt starten. In der App befindet sich ein 30-Sekunden-Video, das aussieht, als wäre die Kamera um das Gebäude geflogen. Die Ansicht ist allerdings nicht vom Betrachter manipulierbar, man kann nicht zoomen oder den Blickwinkel verändern.

Grafik ist ausbaufähig

Google selbst spricht zwar von fotorealistischen Luftaufnahmen, dieser Aussage müssen wir allerdings widersprechen. Die Aufnahmen ähneln eher Videospielen der 2010er Jahre. Man sieht ihnen deutlich an, dass sie im Computer erstellt wurden. Auch wenn das Ausgangsmaterial hochauflösend ist, gehen bei der Kombination der Bilddaten mittels KI offenbar noch einige Details verloren. Die 3D-Ansicht bietet dennoch einen deutlichen Mehrwert bei der Nutzung von Google Maps.

Das Feature ist direkt in Google Maps integriert, allerdings vorerst nur in den Apps auf Android und iOS und nicht auf dem Desktop-Rechner. Es sind zusätzlich zu den bereits vorhandenen Städten noch weitere in Planung, die ihr dann mit der immersiven Ansicht erkunden könnt. Wie ist eure Meinung zu dem Feature?

Quellen
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Benedikt Rütering

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