Google Pipit: Pixel-Foldable in Benchmark gesichtet

Erscheint es 2022?
News Google  / Jonathan Kemper
Google Logo Schriftzug an der Wand Bild: Kai Wenzel/Unsplash

Wird 2022 das Jahr, in dem Google sein erstes eigenes Foldable auf den Markt bringt? Einiges spricht dafür.

Im Jahr 2021 hat sich schon einiges im Foldable-Geschäft getan, denkt man alleine an die beiden Samsung-Modelle Galaxy Z Fold 3 (Testbericht) und Galaxy Z Flip 3 (Testbericht) oder das Oppo Find N, das zwar (vorerst) nicht in Europa erscheint, aber in einem spannenden Format daherkommt. Im vergangenen Jahr gab es schon einige Hinweise darauf, dass auch Google selbst sich der verhältnismäßig neuen Smartphone-Bauweise mehr beschäftigen will.

Da wäre einerseits das angepassten Betriebssystem Android 12L, das explizit Geräte mit größeren Bildschirmen befeuern soll. Andererseits war auch immer wieder die Rede von einem eigenen Foldable, das in näherer Zukunft in der Pixel-Linie erscheinen könnte. Unter anderem der Codename „Google Pipit“ wurde in Quellcode entdeckt und mit einem solchen Device in Zusammenhang gebraucht. Jetzt ist er erneut gesichtet worden, nämlich in einem Eintrag in der Benchmark-Datenbank Geekbench. Das könnte ein Zeichen dafür sein, dass es sich derzeit bei Google in einer internen Testphase befindet.

via: MySmartPrice

Benchmark spricht für Google Tensor und 12 GB RAM

Ein vollständiges Datenblatt liefert ein Geekbench-Listing leider nicht, trotzdem lassen sich schon ein paar technische Details daraus ableiten. Demnach sieht es so aus, als ob das Google Pipit mit dem Tensor-Chip ausgestattet ist, der auch in Pixel 6 und Pixel 6 Pro (Testbericht) zum Einsatz kommt. Außerdem sind offenbar 12 GB RAM an Bord, wie es auch beim Pro-Modell der aktuellen Pixel-Generation oder dem Samsung Galaxy Z Fold 3 der Fall ist.

Leaks zu Kameras sind eher ernüchternd

Aus vorherigen Leaks lässt sich spekulieren, dass das Google Pipit mit zwei 12-MP-Sensoren für Haupt- und Ultraweitwinkelkamera ausgerüstet sind. Hinzu kommen wohl zwei 8-MP-Sensoren an verschiedenen Stellen, die als Selfiecam dienen dürften. Details zu Maßen und Auflösung des Displays bleiben indes noch aus. Nicht völlig auszuschließen ist, dass Google sogar an mehreren Foldables mit verschiedenen Bauarten arbeitet. Aktuell unterscheidet man vor allem zwischen dem „Hamburger“- bzw. „Clamshell“-Format (wie beim Z Flip 3) sowie dem „Book“-Format (wie beim Z Fold 3).

Quellen
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Jonathan Kemper ... ist fertig studierter Technikjournalist und Techblogger seit rund einem Jahrzehnt. Bei Allround-PC kümmert er sich vor allem um die neusten Entwicklungen aus der Smartphone-Branche und den TikTok-Kanal.

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