Google Pixel 6a: Kompaktes Smartphone mit 6,1″ OLED ab 459 Euro

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News Google  / Jonathan Kemper
Bild: Google

Nicht lange nach dem Pixel 6 und dem Pixel 6 Pro steht auch im Jahr 2022 wieder ein a-Modell von Google in den Startlöchern, nachdem wir 2021 zumindest hierzulande ohne ein Pixel 5a auskommen mussten. Das Pixel 6a wurde nun offiziell von Google vorgestellt und soll schon bald an den Start gehen.

Auf der alljährlichen Entwicklerkonferenz I/O hat Google neben einigen Software-Neuerungen auch ein paar Hardware-Neuheiten präsentiert. Dazu zählen nicht nur die neue Pixel Watch, Googles erste Smartwatch, sowie erste Teaser zum kommenden Pixel 7 (Pro), sondern auch das neue Pixel 6a. Nach diversen Leaks wissen wir nun, über welche Ausstattung das neuste Google-Smartphone verfügen wird.

Kompaktes Display, jedoch mit 60 Hz

Ersten Leaks zufolge sollte der Bildschirm des Pixel 6a über eine Diagonale von 6,2 Zoll verfügen, am Ende hat das Smartphone jedoch ein schön kompaktes 6,1 Zoll OLED-Display. Damit ist es sogar noch ein gutes Stück kleiner als das normale Pixel 6, welches mit einem 6,4-Zoll-Display daherkommt.

Allerdings hat sich Google (leider) gegen eine erhöhte Bildrate von 90 oder 120 Hz entschieden, stattdessen kommen beim Pixel 6a nur 60 Hz zum Einsatz. Immerhin ist jedoch, wie auch bei den Pixel 6 Geschwisterchen, ein Fingerabdrucksensor unter dem Display integriert. „On top“ gibt es Gorilla Glass 3 zum Schutz. Die Auflösung des OLED-Bildschirms liegt bei 2.400 x 1.080 Pixel.

Bilder: Google / Montage: Allround-PC

Das Design orientiert sich ganz klar an den Pixel 6 Geräten von letztem Herbst, Google scheint hier eine neue Designsprache für sich erkannt zu haben. Der mattschwarze Rahmen besteht daher erneut aus Aluminium, auf der Rückseite gibt es Schwarz (Charcoal), Weiß (Chalk) oder Grün/Blau (Sage).

Google Tensor SoC für das Google Pixel 6a

Der Tensor-Chip im Pixel 6 und Pixel 6 Pro (Testbericht) war eine der größten Neuerungen in den aktuellen Google-Smartphones. Beim Pixel 6a wird Google den hauseigenen SoC ebenfalls einsetzen. Der erste Tensor-Chip ist im Fünf-Nanometer-Verfahren gefertigt und beherbergt zwei Cortex-X1-Kerne bei 2,8 GHz, zwei Cortex-A76-Kerne bei 2,25 GHz und vier Cortex-A55-Kerne bei 1,8 GHz. Damit ist er einer der leistungsfähigsten Chips, der derzeit in einem Smartphone zu finden ist und ähnlich stark wie der Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1.

Das Pixel 6a erhält 6 Gigabyte LPDDR5 Arbeitsspeicher sowie 128 Gigabyte internen Speicher. Entgegen erster Gerüchte wird sich dieser jedoch nicht über eine MicroSD-Karte erweitern lassen. Wer mehr Speicher braucht, müsste – um in der Google-Familie zu bleiben – zum deutlich teureren Pixel 6 Pro mit 256 GB für aktuell knapp 900 Euro greifen.

Der Akku bietet eine Kapazität von 4.410 mAh und soll sich „schnellladen“ lassen. In den Fußnoten erwähnt Google eine Ladeleistung von bis zu 18 Watt, womit das Smartphone bei dieser Kapazität in knapp 90 Minuten voll aufgeladen sein dürfte. Zum Vergleich: Beim Pixel 6 und Pixel 6 Pro ist trotz des offiziellen Ladegeräts, das 30 Watt bieten soll, in Realität nur eine geringere Leistung (knapp 25 Watt) möglich.

Dual-Kamera: Die 12 Megapixel sind zurück

Das Pixel 6a wird mit zwei Sensoren für die rückwärtige Kamera ausgerüstet. Google setzt auf eine Hauptkamera mit 12,2 Megapixel, die von einer Ultraweitwinkelkamera mit 12 Megapixel begleitet wird. Die Frontkamera für Selfies erhält 8 Megapixel, wodurch sie gleichauf mit der Selfiekamera im Pixel 6 ist.

Allerdings hat Google den Magic Eraser erweitert. Neben störenden Objekten oder Personen können gewisse Objekte oder Bereiche nun farblich angepasst werden. Darüber hinaus sind natürlich auch auf dem Pixel 6a Features wie RealTone (natürliche Hauttöne) oder Face Unblur dabei.

Das Google Pixel 6a wird hierzulande für 459 € starten, verfügbar ist es dann „ab diesem Sommer“ – so Google. In den USA lässt sich das Smartphone ab dem 21. Juli vorbestellen, verfügbar soll es dann ab dem 28. Juli sein. Trotz anhaltender Halbleiterkrise und verstopften Lieferketten selbst für Google ein doch recht großer Zeitraum, bis ein angekündigtes Produkt auf den Markt gelangt.

Quellen
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