GPD Win 4: Starke Handheld-Konsole im Stil der PSP

Mit Ryzen 6000 und Tastatur gegen das Steam Deck
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Bild: @carygolomb (Twitter)

Das Unternehmen Shenzhen GPD Technology ist für kuriose Mini-PCs im Hosentaschenformat bekannt und arbeitet derzeit an einer neuen Handheld-Konsole. Die GPD Win 4 soll mit einer starken Ausstattung und einem ikonischen Design das Steam Deck übertreffen.

Valve hat mit dem Steam Deck einen regelrechten Hype ausgelöst, stellt im Mini-PC-Segment aber nicht die einzige Option dar. Erst kürzlich wurde mit der Ayaneo 2 eine leistungsstärkere Alternative angekündigt, und nun gibt es auch Neuigkeiten von GPD. Das chinesische Unternehmen setzt bei der GPD Win 4 (ebenso wie Ayaneo) auf den Ryzen 7 6800U, welcher als iGPU eine Radeon 680M beinhaltet. Dies berichtet das Magazin Liliputing mit Verweis auf Discord-Quellen.

Physische Tastatur hinter dem Display

Zur Speicherausstattung gibt es derzeit keine Informationen, doch es ist mit mindestens 16 Gigabyte LPDDR5-Arbeitsspeicher und mindestens 256 Gigabyte PCIe-4.0-Massenspeicher zu rechnen. Das IPS-Display soll diagonal sechs Zoll messen und mit 1.920 × 1.080 Pixeln auflösen. Unter dem verschiebbaren Bildschirm verbirgt sich eine Tastatur, wie geleakte Renderbilder und Fotos enthüllen.

Das rundliche Gehäuse erinnert stark an die PlayStation Portable, welche hierzulande 2005 startete. Die Analog-Sticks weisen den Informationen zufolge neuerdings Hall-Sensoren auf und die Daumenkappen sollen sich gegen flachere oder höhere austauschen lassen. Neben zwei USB-C-Ports bietet die GPD Win 4 übrigens USB-A, einen Kopfhöreranschluss, einen Fingerabdrucksensor sowie einen microSD-Slot. Als Betriebssystem wird Windows 11 dienen.

Marktstart und Preise noch unbekannt

Mangels offizieller Ankündigung ist aktuell unklar, wann und zu welchen Preisen die Handheld-Konsole erscheinen wird. Das Vorgängermodell wird momentan zu Preisen ab 1.200 Euro gehandelt. Die Auslieferung der ähnlich ausgestatteten Konkurrenz von Ayaneo soll schon ab September beginnen. Valves Steam Deck gibt es hingegen ab 419 Euro.

Quellen
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Tim Metzger

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