iPhone 14 (Pro): iOS 16.0.2 behebt Vibrationsproblem der Kamera

Die Rückkehr des Plus-Modell
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Bild: Apple

Endlich hat das Warten ein Ende, denn Apple hat gestern im Rahmen des „Far Out“-Events die iPhone 14-Serie angekündigt. Besonders die Pro-Modelle sollen in diesem Jahr mit ihrer Ausstattung auftrumpfen. Wir haben die wichtigsten Neuerungen für euch zusammengefasst.  

Update vom 26. September 2022:

Apple hat kürzlich ein iOS-Update veröffentlicht, mit dem einige Probleme und Bugs behoben wurden. Unter anderem löst iOS 16.0.2 das Vibrationsproblem der 48-MP-Hauptkamera des iPhone 14 Pro (Max). Das Update kann über die allgemeinen Systemeinstellungen im Unterpunkt „Software-Update“ heruntergeladen und installiert werden. Anschließend lassen sich laut Apple Drittanbieter-Kamerafunktionen wieder bedenkenlos nutzen.

Update vom 19. September 2022:

Die neue 48-MP-Hauptkamera ist eine der größten Neuerungen des iPhone 14 Pro (Max). Aktuell scheint es allerdings einige Probleme mit dem Kamerasensor zu geben. Einige Nutzer*innen berichten darüber, dass die Kamera bei der Nutzung von Drittanbieter-Kamerafunktionen stark vibriert. Der Sensor bewegt sich demnach auffällig stark, wodurch Aufnahmen verwackeln und unbrauchbar werden.

Derzeit ist nicht klar, wie viele Nutzer*innen tatsächlich hiervon betroffen sind. Es scheint sich hierbei um ein Software-Problem zu handeln, bei dem die Bildstabilisierung des Sensors fehlerhaft angesprochen wird. Betroffen sind hiervon Apps wie Snapchat, Instagram und TikTok. Dabei bleibt es jedoch nicht, denn der Sensor scheint trotz geschlossener App weiter zu vibrieren. Dadurch verwackeln auch Aufnahmen mit der Apple eigenen Kamera-App.

Momentan ist davon abzuraten, entsprechendes Drittanbieter-Apps zu nutzen. Abhilfe könnte die iOS 16.1 Beta bringen, die bald veröffentlicht wird. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Lösung für das Problem. Zumindest im Fall des Youtuber Luke Miani wurde das betroffenen Gerät im Apple Store ausgetauscht.

Update vom 10. September 2022:

Die Funktionen der Dynamic Island bleiben wohl vorerst den Apple eigenen Apps vorbehalten. Zum jetzigen Zeitpunkt stellt der Hersteller keine API zur Verfügung, mit der Dritt-Apps die dynamischen Anzeige nutzen können. Laut eines Developer Tools Engineer von Apple wird die Schnittstelle erst später im Jahr zur Verfügung stehen. Damit haben Entwickler von Drittanbieter-Apps zunächst keinen Zugriff auf die markante Display-Stelle. Der späte Release der API könnte damit zusammenhängen, dass Apple die Funktion bis zum Schluss geheim halten wollte. Bekanntlich hat dies auch geklappt, denn die Dynamic Island war eine der Überraschungen des Abends. Scheinbar baut die Funktion auf den Live Activities auf, die der Hersteller im Rahmen der Entwicklerkonferenz WWDC vorstellte.

Ursprünglicher Artikel vom 8. September 2022:

Auch in diesem Jahr fand die alljährliche iPhone-Keynote wie gewohnt im September statt, auch wenn das Event abermals digital abgehalten wurde. Pünktlich um 19 Uhr deutscher Zeit hat Apple CEO Tim Cook die Bühne betreten und die iPhone 14-Serie im Folgenden offiziell vorgestellt. Insgesamt vier neue Modelle wird der Hersteller aus Cupertino auf den Markt bringen. Doch was bringt der Generationssprung mit sich?

iPhone 14 (Plus): Ein iPhone 13 im neuen Gewand?

Ganz nach dem Motto „Back to the roots“ bietet Apple in diesem Jahr wieder eine Plus-Version des iPhone 14 an. Eine Mini-Variante, wie es sie beim iPhone 13 gab, wird es nicht mehr geben. Auf der Vorderseite sitzt ein wahlweise 6,1 Zoll oder 6,7 Zoll großes OLED-Display, das eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits erreicht. Die Notch am oberen Displayrand beinhaltet das bekannte Face ID-System, mit dem sich das iPhone per Gesichtserkennung entsperren lässt. Außerdem sitzt dort eine 12-MP-Frontkamera, die neuerdings über eine f/1.9-Blende und über einen Autofokus verfügt.

Bild: Apple

Auf einen neuen Chip im Inneren des Smartphones muss verzichtet werden. Stattdessen werkelt hier erneut der Apple A15 Bionic aus dem Vorjahr. Der SoC wird im 5-Nm-Verfahren hergestellt und bietet sechs CPU-Kerne sowie eine 4-Kern GPU. Dazu gibt es entweder 128, 256 oder 512 Gigabyte internen Speicher. Beim US-Modell fällt diesmal sogar der SIM-Karten-Slot weg, sodass das Gerät nur noch mit eSIM nutzbar ist.

Bild: Apple

Allgemein hat sich am Design des „günstigen“ iPhone 14 nur wenig geändert. Erneut kommt auf der Rückseite ein Dual-Kamera-System zum Einsatz, das sich aus zwei 12 MP Sensoren zusammensetzt. Die Hauptkamera bietet eine f/1.5-Blende und ermöglicht laut Apple eine 49 Prozent bessere Low-Light-Performance. Bei der Ultraweitwinkelkamera handelt es sich scheinbar um den Sensor aus dem iPhone 13.

iPhone 14 Pro (Max): Dual-Punch-Hole, 120 Hz und eine verbesserte Kamera

Das eigentliche Highlight der neuen iPhone 14-Serie ist das Pro (Max)-Modell. Erstmals seit dem iPhone X erwartet uns ein gänzlich neues Display-Design. Statt einer Notch, nutzt Apple eine Dual-Punch-Hole, in der sich die 12-MP-Frontkamera sowie das kompaktere Face ID-System befindet. Die doppelte Aussparung lässt sich per Software-Trick ausblenden, womit ein markantes Pillen-Design entsteht. Hierfür wird der Display-Bereich zwischen den Löchern abgeschaltet. Apple hat diesen Bereich vollständig in die Software integriert und bezeichnet das Ganze als „Dynamic Island“. Hierüber werden zum Beispiel die Musiksteuerung sowie eingehende Benachrichtigungen angezeigt.

Beim Display handelt es sich um ein 6,1 Zoll oder 6,7 Zoll großes OLED-Display mit LTPO-Technik, wodurch sich die Bildwiederholrate dynamisch anpassen kann (1 – 120 Hz). Die maximale Helligkeit im Freien liegt bei stolzen 2.000 Nits, wobei typischerweise 1.000 Nits erreicht werden. Ebenfalls neu ist das Always-On-Displays, was dem Pro-Modell vorbehalten ist.

Bild: Apple

Unter der Haube kommt der neue A16 Bionic zum Einsatz, der im Vergleich bis zu 40 Prozent schneller sein soll. Demnach wird der Chip im 4-Nm-Fertigungsverfahren gefertigt. Laut Apple benötigen die Effizienz-Kerne bis zu zwei Drittel weniger Energie, wodurch der Chip deutlich effizienter arbeitet. In der kleinsten Version verfügt das Pro (Max) über 128 Gigabyte Speicher.

Bilder: Apple

Größere Neuerungen gibt es im Kamera-Segment, denn Apple spendiert dem iPhone 14 Pro (Max) eine neue 48 MP scharfe Hauptkamera. Erstmals bei einem iPhone kommt ein Pixel-Binning-System zum Einsatz. Hierbei werden vier Pixel zu einem zusammengefasst. Dadurch kann der Sensor mehr Licht aufnehmen, was eine bessere Low-Light-Performance erlaubt. Dazu gibt es eine 12 MP Ultraweitwinkelkamera sowie eine 12 MP Telekamera mit einem Zweifach-Zoom.

Preise & Verfügbarkeit

Preislich startet das iPhone 14 hierzulande bei 999 Euro. Für die größere Plus-Version verlangt Apple bereits 1.149 Euro. Im Onlinestore des Herstellers werden mindestens 1.299 Euro für das iPhone 14 Pro aufgerufen, während das Max-Modell 1.499 Euro kostet. Das Topmodell mit einem Terabyte Speicher wechselt wiederum für 1.949 Euro den Besitzer. Im Lieferumfang befindet sich neben dem Smartphone ein USB-C auf Lightning-Kabel. Die Vorbestellungen starten am 9. September, wogegen die ersten Geräte am 16. September ausgeliefert werden.

Quellen
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Arian Krasniqi …ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Umweltingenieurswissenschaften.

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