iPhone 15 (Pro): Analysten erwarten Ultra-Modell

Die Schere zwischen non-Pro und Pro wird wohl wachsen
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Bild: Apple

Die Schere zwischen Pro- und non-Pro-Modell wird bei Apple wohl in den nächsten Jahren weiter auseinander gehen. Schon mit der iPhone 14-Serie zeichnet sich dieses Bild verstärkt ab, wobei dies erst der Anfang sein soll. Apple möchte die Käufer*innen scheinbar stärker dazu animieren, zum teureren Modell zu greifen.

Letzte Aktualisierung vom 19. September: iPhone 15 „Ultra“

Mit der iPhone 14-Serie hat Apple die Unterschiede zwischen dem normalen und dem Pro-Modell deutlich verschärft. Nicht nur bietet das Pro ein gänzlich neues und moderneres Design, sondern auch einen aktuelleren SoC. Während das iPhone 14 mit dem älteren A15 Bionic vorliebnehmen muss, kommt beim teureren Modell der Apple A16 Bionic zum Einsatz. Zuvor verbaute Apple in allen Versionen den gleichen SoC. Zunächst sprachen Gerüchte davon, dass die Wiederverwendung des A15 eine Folge des Chipmangels war. Auch das Always-On-Display und die 48-MP-Hauptkamera bleiben dem iPhone 14 Pro (Max) vorbehalten.

Mit der iPhone 15-Serie sollen diese Unterschiede weiter anwachsen. Dies geht zumindest aus einem Bericht von Ming Chi Kuo hervor, der als Analyst für die Finanzberatungsfirma TF Securites in Taiwan tätig ist. Demnach strebt Apple eine klare Differenzierung des Pro-Modells an. Hierfür soll der Funktionsumfang im Vergleich zu den günstigeren Varianten anwachsen, sodass Käufer*innen vornehmlich zum teureren Smartphone greifen. Hierdurch lässt sich theoretisch der durchschnittliche Verkaufspreise der Geräte anheben, ohne mehr Einheiten verkaufen zu müssen. Auch die Erschließung neuer Märkte soll so umgangen werden. Eine ähnliche Aussage hatte Kuo bereits vor dem iPhone 14 Launch getätigt. Weitergehend könnte Apple beim iPhone 15 erstmals Unterschiede zwischen dem Pro und Pro Max planen.

Wie werden sich die Pro-Modelle zukünftig entwickeln?
(Bild: Apple)

Tatsächlich hat die Differenzierung der iPhones bei Apple Tradition. Schon seit dem iPhone 6 unterscheidet der Hersteller zwischen einer Standard- und einer Plus-Version. Letztere zeichnete sich damals durch eine optische Bildstabilisierung sowie durch ein größeres Display aus. Später folgte beim iPhone 7 Plus eine zusätzliche Teleobjektiv-Kamera.

[19.09.2022] Update

Der zumeist gut informierte Industrie-Insider und CEO der Display Supply Chain Consultants Ross Young hat erste Details zum Display des iPhone 15 preisgegeben. Demnach wird das normale iPhone 15 nicht mehr auf das bekannte Notch-Design setzen. Stattdessen wird das Smartphone ebenfalls die vom iPhone 14 Pro (Max) bekannte Dynamic Island erhalten.

Allerdings wird das Gerät wohl weiterhin nur über ein 60 Hz schnelles OLED-Panel verfügen. Das 120 Hz LTPO-AMOLED-Display wird wohl auch in der nächsten Generation dem Pro-Modell vorbehalten bleiben. Grund hierfür ist laut Ross Apples Versorgungskette, welche nicht in der Lage sein soll, eine ausreichende Anzahl an Displays herzustellen.

[27.09.2022] Update

Aus Pro Max wird Ultra: Der Bloomberg Redakteur Mark Gurman erwartet, dass Apple aus dem kommenden iPhone 15 Pro Max ein iPhone 15 Ultra macht. Damit soll die Abstufung zwischen den einzelnen Modellen klarer werden. Dazu gehört auch, die Differenzierung zum „Ultra“-Modell nochmals stärker auszubauen. Dies würde auch zu älteren Gerüchten passen, die kurz nach dem iPhone 14-Launch auftauchten. Laut Gurman sollen jedoch alle Modelle den Wechsel auf USB-C vollziehen.

Der Leaker Majin Bu behauptet nun, dass das iPhone 15 Ultra einige technische Vorteile bieten soll. Demnach soll sich die Frontkamera hier aus zwei Sensoren zusammensetzen, wobei eine Kamera als Ultraweitwinkel fungiert. Diese würde sich entsprechend besser für Gruppen-Selfies eignen.

Zudem soll das Flaggschiff über mindestens 256 GB internen Speicher verfügen, während die anderen Versionen weiterhin mit 128 GB an den Start gehen. Letztlich dürfte dies aber auch in einem höheren Startpreis resultieren. Zu diesem frühen Zeitpunkt sind diese Angaben allerdings mit einer gewissen Skepsis zu betrachten.

Quellen
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Arian Krasniqi …ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Umweltingenieurswissenschaften.

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