Meta Quest Pro: Premium-VR-Brille kostet 1.499 US-Dollar

Neues Meta-Headset vorgestellt
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Quelle: Meta

Meta ein neues VR-Headset mit High-End-Ausstattung namens Quest Pro vorgestellt. Gegenüber der Quest 2 gibt es vorwiegend verbessertes Tracking und mehr Leistung. Mit einem Preis von 1.499 US-Dollar richtet es sich jedoch nicht an die ursprüngliche Quest-Zielgruppe.

Project Cambria ist unter dem Namen Meta Quest Pro nun offiziell. Am 25. Oktober erscheint die VR-Brille in den USA, Frankreich und dem Vereinigten Königreich. In der Ankündigungsmeldung gibt Meta nur den US-Preis an, der mit 1.499 US-Dollar besonders hoch ausfällt. Das auf VR-Themen spezialisierte Online-Magazin Mixed nennt für Europa einen Preis von 1.799 Euro

Update: Im österreichischen Meta-Onlineshop und bei Amazon Frankreich wird das Pro-Modell ebenso für 1.799,99 Euro gelistet.

Obwohl seit kurzer Zeit hierzulande rechtlich nichts mehr einem Verkauf von Quest-Modellen im Wege steht, scheint das Unternehmen derzeit keine Veröffentlichung in Deutschland zu planen. Die im Oktober 2020 gestartete Meta Quest 2, ehemals Oculus Quest 2, kostet in den USA 399 bis 499 US-Dollar und in Frankreich aktuell knapp 450 bis 550 Euro. Was bietet also das neue Pro-Modell? Hier seht ihr eine Schnellübersicht der wichtigsten Neuerungen im Vergleich zur Quest 2:

ProContra
bessere Ergonomie des Headsets und der Controllerhöheres Gewicht
innere Kameras für Gesichts- und Augen-Trackingkürzere Akkulaufzeit (auch Controller)
besseres Passthrough-Video mit Farbedeutlich teurer
50 Prozent mehr Leistung und 12/256 Gigabyte(weiterhin) kein Verkauf in Deutschland
trotz nahezu unveränderter Auflösung schärferes Bild (Pancake-Linsen)

Die Quest Pro beinhaltet zwei LC-Displays mit je 1.800 × 1.920 Pixeln, die mittels Local Dimming und Quantum Dots einen um 75 Prozent höheren Kontrast sowie bessere Farben aufweisen sollen. Die neuen Pancake-Linsen sorgen laut Hersteller für eine um 50 Prozent höhere Schärfe in den Randbereichen und 25 Prozent mehr Schärfe in der Bildmitte. Weiterhin beträgt die Bildwiederholrate bis zu 90 Hertz.

Augen-, Gesichts-Tracking und besseres Passthrough

Nicht nur außen befinden sich fünf Kamerasensoren, sondern auch auf der Innenseite. Die inneren Sensoren können die Mimik erfassen und Augen tracken. Letzteres ermöglicht dynamisches Foveated Rendering. Dabei wird nur der Bildbereich, der direkt angesehen wird, hochauflösend gerendert und das periphere Sichtfeld in einer etwas niedrigeren Auflösung – dies spart Rechenleistung. 

Der verbaute Snapdragon XR2+ soll 50 Prozent mehr Leistung als der XR2 in der Quest 2 bieten. Zudem gibt es zwölf anstatt sechs Gigabyte Arbeitsspeicher sowie 256 Gigabyte Speicherplatz. Übrigens lösen die äußeren Sensoren für die Passthrough-Option (AR) höher auf als zuvor und können neuerdings in Farbe sowie mit besserer Tiefenwirkung die Außenwelt auf die Bildschirme übertragen. 

Kürzere Akkulaufzeit und neue Controller

Der Akku befindet sich im hinteren Teil des 722 Gramm schweren Headsets, was für eine bessere Gewichtsverteilung sorge. Generell wirkt das Kopfband ergonomischer und erinnert an das optionale Elite Strap der Quest 2. Beim Pro-Modell fällt die Akkulaufzeit mit ein bis zwei Stunden jedoch kürzer aus, was ebenfalls für die Controller gilt. 

Sie sind ergonomischer und haben Kamerasensoren sowie je einen Snapdragon 662 für verbessertes Tracking, doch der Akku ist fest integriert, was die Laufzeit gegenüber den AA-betriebenen Quest-2-Controllern reduziert. Meta sieht die Quest Pro hauptsächlich für Enthusiasten und den professionellen Einsatz vor. Des Weiteren gibt es eine Partnerschaft mit Microsoft, weshalb Microsoft 365 inklusive Teams auf der VR-Brille landen wird.

Quellen
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Tim Metzger

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