Motorola Razr 3: Foldable soll diesen Sommer für 1.149 Euro starten

Faltbares Smartphone im Klapphandy-Format
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Motorola Razr 2019 (Bild: Motorola)

Ende 2019 stellte Motorola mit dem Razr das erste Klapphandy-Foldable vor, das jedoch dem Galaxy Z Flip nicht die Stirn bieten konnte. Dieses Jahr soll angeblich das Motorola Razr 3 mitsamt Flaggschiff-Spezifikationen erscheinen.

Update vom 17. Juni 2022:

Seit den ersten Leaks im Januar ist wieder etwas Zeit vergangen, doch währenddessen hat sich das Motorola Razr 3 erstmals mit einem überarbeiteten Design gezeigt. Das dicke Kinn unter dem Display verschwindet, der Fingerabdrucksensor wandert in den Powerbutton und der Look wird allgemein etwas kastenförmiger. Zusammen mit CompareDial hat Leaker OnLeaks nun weitere Details zum Preis sowie Launch-Datum veröffentlicht.

Demnach soll das Clamshell-Foldable in Europa für 1.149 Euro UVP auf den Markt kommen. Im Vergleich zum Vorgänger, dem Motorola Razr 5G, also eine deutliche Reduzierung – denn das kostete damals zu Marktstart noch 1.399 Euro UVP. Das Razr 3 soll dann Ende Juli oder Anfang August an den Start gehen, zunächst jedoch erstmal in einer Farbe: Quartz Black. Allerdings seien wohl weitere Farbvarianten von Motorola geplant, die dann zu einem späteren Zeitpunkt dazukommen sollen.

Ursprünglicher Beitrag vom 13. Januar 2022:

Das Motorola Razr (2019) und dessen 5G-Refresh aus 2020 blieben im Schatten des Samsung Galaxy Z Flip (5G) und das aktuelle Galaxy Z Flip 3 (Test) steht sogar konkurrenzlos dar. Anscheinend hat die zu Lenovo gehörende Marke aus der Vergangenheit gelernt, denn auf Weibo hat ein Motorola-Manager den diesjährigen Start der dritten Generation angekündigt, die unter anderem mehr Leistung bieten soll. Somit würde sich das Razr 3 in 2022 gegen Samsungs noch unangekündigtes Galaxy Z Flip 4 positionieren.

Mit Premium-Chip und 50-MP-Kamera

XDA Developers und TechnikNews berichten schon über technische Details des kommenden Motorola-Foldables. Angeblich stattet man das Razr 3 mit Qualcomms neuen Premium-Chip namens Snapdragon 8 Gen 1 aus. Dies wäre eine deutliche Steigerung vom Snapdragon 765G des Razr 5G und dem vermutlich vierstelligen Preis angemessen.

Es bietet wohl eine 50-Megapixel-Hauptkamera, eine Weitwinkelkamera mit 13 Megapixeln und eine 32 Megapixel scharfe Frontkamera. Als Betriebssystem soll Android 12 dienen und es seien Varianten mit sechs, acht oder zwölf Gigabyte Arbeitsspeicher sowie mit 128, 256 oder 512 Gigabyte Massenspeicher geplant.

Bild: Weibo

Laut Informationen von Ross Young (Display Supply Chain Consultants) hat das Foldable ein 6,7 Zoll großes Hauptdisplay. Dieses löse mit 2.400 x 1.080 Pixeln auf (20:9) und es könnte eine Bildwiederholfrequenz von 120 Hertz bereitstellen – zudem schrumpft angeblich die Notch. Erneut soll es auch ein Sekundärdisplay geben, doch dessen Spezifikationen sind noch unbekannt.

Start angeblich im Sommer

Motorola plane eine Veröffentlichung in China, Europa und Nordamerika. Der Name des intern Maven genannten Klapphandy-Foldables sei bislang nicht final festgelegt; es könnte also auch Razr (2022) lauten. TechnikNews zufolge ist das Modell für den Sommer 2022 geplant, allerdings könnte sich der Start auch in den Herbst verschieben. In diesem Zeitraum wird ebenfalls die Konkurrenz von Samsung erwartet.

Quellen
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Tim Metzger

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