MSI MAG B760 Tomahawk: Kommendes Intel-Mainboard vorab enthüllt

Gehobene Mittelklasse-Platine für Raptor Lake
MSI

Es sind erste Bilder und Details zum MSI MAG B760 Tomahawk aufgetaucht. Das Mainboard wird wohl Anfang 2023 passend zu Intels günstigeren Raptor-Lake-Prozessoren erscheinen. 

Die Webseite VideoCardz hat einen ersten Blick auf MSIs neues Tomahawk-Motherboard enthüllt. Nachdem im Oktober die ersten Raptor-Lake-Prozessoren (Test) gestartet sind, folgen Anfang 2023 günstigere Varianten sowie günstigere Mainboard-Chipsätze. Das Design bleibt bis auf einige Akzente unverändert, weiterhin behält das Tomahawk-Modell auch den ATX-Formfaktor sowie zwei Acht-Pin-Anschlüsse für die Stromversorgung der CPU bei. Demnach dürfte sich das 12+1+1-Phasendesign vermutlich nicht geändert haben.

Bild: VideoCardz

PCIe-5.0-Support für SSDs

Ebenfalls weist das Mainboard zwei PCIe x16-Steckplätze auf, die angesichts des neuen Chipsatzes neuerdings beide PCIe 4.0 unterstützen könnten. Der Nachfolger des B660 Tomahawk (Vergleichstest) verfügt außerdem über drei M.2-PCIe-Steckplätze, von denen laut Verpackung mindestens einer PCIe 5.0 unterstützt.

Hinsichtlich der Arbeitsspeicher-Unterstützung ist die DDR4-Variante des B760 Tomahawk in der Lage, RAM auf bis zu 5.333 Megahertz in einer Single-Rank-Konfiguration zu übertakten. Die DDR5-Variante dürfte ebenfalls eine höhere RAM-Übertaktung als zuvor ermöglichen.

Die Platine wird Anfang nächsten Jahres zusammen mit den Mainstream-Prozessoren der Raptor-Lake-Serie auf den Markt kommen. Das Vorgängermodell unterstützt die neuen Intel-Prozessoren aufgrund des gleichgebliebenen Sockels allerdings ebenso. Ob sich der Aufpreis lohnt, bleibt also abzuwarten. Das B660 Tomahawk DDR4 kostet derzeit rund 217 Euro und die DDR5-Variante liegt preislich bei rund 246 Euro.

Quellen
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