Nintendo Switch 2: Neues zum Nvidia Tegra T239 SoC

Mit Raytracing und DLSS ein ernstzunehmender Konkurrent des Steam Deck?
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Bild: Jeremy Bezanger/Unsplash

Ein Nvidia-Mitarbeiter bestätigt indirekt die Existenz des Tegra T239 SoC, der Gerüchten zufolge in der nächsten Nintendo Switch zum Einsatz kommen soll. Mit dem stärkeren Chip wären auch Features wie Raytracing und DLSS nicht undenkbar.

Die Nintendo Switch hat inzwischen bereits einige Jahre auf dem Buckel, und die spiegeln sich in der Leistungsfähigkeit der beliebten Konsole wider. Viele neuere Spiele laufen alles andere als flüssig auf der Switch, oder müssen hier große Einbußen hinsichtlich der Auflösung in Kauf nehmen. Besonders im Vergleich zum Steam Deck sieht Nintendos Alternative inzwischen alt aus. 2021 erst erschien die Switch OLED, deren Hardware-Ausstattung abseits des besseren Bildschirms unverändert blieb.

Doch die Gerüchte um eine leistungsstärkere Switch Pro oder Switch 2 halten sich wacker und werden regelmäßig befeuert. Ein Reddit-Nutzer hat nun neue Hinweise entdeckt, in denen Nvidia-Mitarbeiter Sumit Gupta explizit den Tegra 239 SoC erwähnt. Dieser Chip soll verschiedenen Gerüchten zufolge in der nächsten Nintendo-Konsole eingesetzt werden.

Gupta zufolge besitzt der Tegra T239 acht Prozessorkerne und ist nach aktuellem Kenntnisstand eine beschnittene Version des Tegra T234 (Orin) mit 12 Kernen. Gegenüber dem Quadcore-SoC der aktuellen Switch wäre der Chip aber immer noch ein deutliches Upgrade. Erneut wird es sich um ein Custom-Design handeln, wie schon beim speziell für die Switch angepassten Tegra X1 Prozessor der ersten Nintendo-Konsole.

Zuletzt machten Gerüchte die Runde, dass eine Switch Pro/2 mit stärkerer Hardware auch Raytracing und DLSS unterstützen werde. Damit würde Nintendo zum Steam Deck aufschließen, das neben Raytracing die DLSS-Alternative FSR von AMD bietet. In Nvidias DLSS-2.2-Quellcode wurden bei einer Cyberattacke im März Hinweise auf NVN2 entdeckt, also den mutmaßlichen Nachfolger des NVN SoC der ursprünglichen Switch.

Quellen
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Robin Cromberg ... studiert Asienwissenschaften und Chinesisch an der Universität Bonn und ist als Redakteur hauptsächlich für die Ressorts Notebooks, Monitore und Audiogeräte bei Allround-PC.com zuständig, schreibt aber auch über Produktneuheiten aus vielen anderen Bereichen.

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