Nintendo Switch OLED: Praktisch kein Burn-in-Effekt

YouTuber lässt Konsole für 150 Tage laufen!
News Nintendo  / Jonathan Kemper
Bild: Jeremy Bezanger/Unsplash

Ein YouTuber lässt seine Nintendo Switch OLED jetzt schon mehrere Tausend Stunden ununterbrochen laufen, um den Bildschirm auf die Probe zu stellen. Sein Fazit überrascht.

Viereinhalb Jahre nach Veröffentlichung ihrer ersten Generation hat Nintendo seiner Switch-Konsole ein Upgrade spendiert, mit dem hauptsächlich ein besserer und größerer Bildschirm einherging. Anstatt eines LCDs sollten künftig auf einem OLED-Display die Spielinhalte dargestellt werden. Damit folgt man einer Entwicklung, die schon lange beispielsweise auf dem Smartphonemarkt zu beobachten war. Auch hier sind die meisten moderneren Geräte mit einem OLED ausgestattet.

Großer Vorteil dessen: Sie bieten intensivere Farben und höheren Kontrast dank „echtem“ Schwarz. Nachteil aufgrund der Bauweise: Pixel können sich einbrennen. Das Risiko besteht vor allem bei OLED-Fernsehern, wenn sich etwa ein Senderlogo immer an der gleichen Stelle befindet.

Erstes Ghosting nach 3.600 Stunden – ohne Pause

Entsprechende Befürchtungen kamen auch bei Ankündigung der Switch OLED auf. Doch wie sich jetzt zeigt, waren diese völlig unbegründet. Der YouTuber Wulff Den hat seine Konsole insgesamt 150 Tage am Stück laufen lassen, um zu überprüfen, ob sich Bildpunkte einbrennen. Nach 3.600 Stunden desselben Bildschirminhalts konnte er ganz leichtes Ghosting feststellen. Zuvor hatte er bereits einen Zwischenstand nach rund 2.000 Stunden abgegeben, wo dies noch nicht der Fall gewesen war.

Burn-in durch ein Spiel quasi unmöglich

„Dafür braucht man in einem bestimmten Spiel Jahre, und auch hier braucht man ein UI-Element, das sich nicht auf dem Bildschirm bewegt. Dieses spezielle Element muss mindestens 3.600 Stunden lang auf dem Bildschirm sein, damit auch nur ein kleines bisschen Ghosting auftritt„, so der YouTuber. Übrigens: Auf Nachfrage eines Zuschauers hat Wulff Den mal den Akku getestet, doch die 150 Tage am Stück im Dauerbetrieb scheinen ihm nichts ausgemacht zu haben. Noch immer liefere die Switch OLED acht Stunden bei voller Helligkeit.

Experiment noch nicht zu Ende

Wer glaubt, damit hätte das Experiment schon ein Ende, täuscht sich. Tatsächlich will Wulff Den die Konsole weiterlaufen lassen, um zu sehen, ob sich der Burn-in-Effekt so weit verstärkt, dass die Konsole unbenutzbar wird. Alles für die Wissenschaft!

Quellen
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