Nvidia Geforce RTX 4090: Bereits im Juli mit massivem Kühler?

Mehr Finnen und größere Baseplate für 450 Watt!
News Nvidia  / Leonardo Ziaja
Bild: Nvidia

Zur kommenden GeForce RTX 4000 Generation, Codename „Ada Lovelace“, gab es in den vergangenen Wochen immer wieder Gerüchte und Spekulationen – teilweise wild, teilweise sehr spannend. Doch nun sind Fotos aufgetaucht, die angeblich den Kühler der kommenden Flaggschiff-Grafikkarte zeigen sollen. Und wie zu erwarten war: Die Nvidia GeForce RTX 4090 (Ti) könnte ein wirklich massiver Brocken werden.

Vor einigen Wochen hieß es noch, dass die kommende GeForce RTX 4090 weit über 600 Watt verbrauchen könnte. Um das zu stemmen, wären bei vielen Rechnern wohl auch neue Netzteil mit mehr Leistung notwendig. Neusten Gerüchten zufolge könnte die Leistungsaufnahme jedoch bei maximal 450 Watt liegen, so wie es aktuell bereits die RTX 3090 Ti mühelos erreicht. Zudem könnte Nvidia auf den AD102-300 setzen, der mit 126 Streaming-Einheiten und 16.128 FP32-Shader gegenüber dem AD102 als Vollausbau etwas beschnitten ist.

Der Leistungsunterschied zur GeForce RTX 4080 dürfte dann doch nicht so groß sein, wie bisher vermutet. Zudem wäre AMDs Navi 31 mit aktuell erwarteten 15.360 FP32-Shadern nicht allzu weit entfernt. Und darüber hinaus hätte Nvidia dann noch „Luft nach oben“ für eine neue Titan oder ein aufgebohrtes Ti-Modell.

Mehr Kühlfinnen und größere Baseplate

Zum Design der Founders Edition Modelle ist bisher noch nicht viel bekannt. Wie frisch aufgetauchte Fotos im Chiphell-Forum (Beitrag mittlerweile gelöscht) zeigen, könnte Nvidia der aktuellen Designlinie jedoch treu bleiben. Auch das silberne Elemente, welches dem sonst schwarzen Kühler einen gewissen Akzent verleiht, ist wieder mit von der Partie. Um das kommende Topmodell und die erwarteten 450 Watt Leistungsaufnahme in Schach halten zu können, scheint der Kühlkörper jedoch ordentlich anzuwachsen.

So zeigen sich mehr Kühlfinnen als zum Beispiel beim Kühler der RTX 3090 Ti, der somit eventuell doch für erste Tests mit einer höheren Leistungsaufnahme genutzt wurde. Die Platine dürfte erneut ein V-förmiges „Ende“ haben, so wie es bereits bei den aktuellen Founders Edition Grafikkarten der Fall ist. Dazu gesellen sich wohl weiterhin zwei Axiallüfter. Insgesamt könnte die Grafikkarte so drei oder sogar vier Slots einnehmen.

Die Baseplate auf der Unterseite soll darüber hinaus angewachsen sein, um nun neben der GPU auch die Speicher-Chips kühlen zu können. Wie die Fotos zeigen, könnte Nvidia damit bis zu zwölf GDDR6X-Chips abdecken. Bisher wurde die Wärme bei der RTX 3090 (Ti) über Wärmeleitpads direkt an den Metallkühler weitergeben.

Ob Nvidia die RTX 4000 Grafikkarten nun wirklich schon im Juli zeigt, wie zuletzt vermutet, bleibt abzuwarten. Der Konkurrenzkampf mit AMD könnte im Herbst aber recht spannend werden. Wie viel Leistung die Grafikkarten dann wirklich vom Netzteil benötigen, wird sich zeigen müssen. Die Kollegen von ComputerBase haben darüber hinaus in einem Test gezeigt, dass diverse Gehäuse hinsichtlich Airflow und Kühlungskapazität schon jetzt bei einer RTX 3090 Ti an ihre Grenzen kommen.

Quellen
Mit * markierte Links sind Affiliate-Links. Mit dem Kauf über diesen Link erhalten wir als Seitenbetreiber eine Verkaufsprovision ohne, das du mehr bezahlst. So kannst du Allround-PC supporten

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.