GeForce RTX 4060 Ti: Erste Details zur Nvidia-Mittelklasse sind da

Nvidia

Wie wird die technische Ausstattung der nächsten Nvidia Mittelklasse-GPU aussehen? Ein erster Leak gibt nun einige Details zur Nvidia GeForce RTX 4060 Ti preis. Demnach erwartet uns eine auf dem AD106-Chip basierende Grafikkarte, die besonders kurz ausfallen könnte.

Aktuell geht es heiß her in der GPU-Gerüchteküche: Erst vor Kurzem hat der Twitter-Leaker @kopite7kimi erste Details zur kommenden Nvidia GeForce RTX 4070 geteilt. Jetzt folgt der erste Leak zur nächsten Mittelklasse-Karte des Herstellers. Demnach wird die RTX 4060 Ti auf dem AD106-350-Chip basieren, der über 4.352 Shader-Einheiten verfügen soll. Zum Vergleich: Die RTX 4070 wird wohl 5.888 Shader besitzen, womit diese bis zu 35 Prozent schneller sein könnte.

Laut dem Leaker stehen der GPU acht Gigabyte GDDR6-Videospeicher zur Seite, womit es die erste Grafikkarte der RTX 4000-Serie wäre, die nicht auf GDDR6X setzt. Der Speicher soll über ein 128 Bit Speicherinterface angebunden sein, worüber eine Speicherübertragungsrate von 288 GB/s möglich wäre. Sollten diese Daten stimmen, dann würde Nvidia die Speicherausstattung im Vergleich zur RTX 3060 Ti nochmals zusammenstreichen. Immerhin gibt es zwei Ausführungen der Grafikkarte, wobei eine 12 GB Videospeicher besitzt.

Die RTX 3060 Ti kam in zwei Speicher-Versionen (Bild: Nvidia)

Des Weiteren nennt der Leaker einen 32 MB großen L2-Cache sowie eine Leistungsaufnahme von 220 Watt. Der Stromverbrauch würde somit etwa 20 Watt höher ausfallen als noch beim Vorgänger. Zwar wäre die Versorgung mit einem einzelnen 8-Pin-PCIe-Connector möglich, Nvidia wird jedoch weiterhin auf den neuen 12-Pin-Anschluss setzt. Bisher ist nicht bekannt, wann die Nvidia GeForce RTX 4060 Ti den Markt erreichen wird. Auch der Preis der GPU ist bis dato noch unbekannt. Nach aktuellem Stand wird Nvidia als Nächstes die RTX 4070 Ti im Rahmen der CES 2023 vorstellen.


Arian Krasniqi

…ist seit 2021 Teil des Teams und befasst sich vor allem mit Hardware-Komponenten sowie mit weiteren technischen Neuheiten. Auch aktuelle Spiele auf PC und Konsole gehören zu seiner Leidenschaft. Neben der Arbeit studiert Arian an der RWTH Aachen Architektur.

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