OnePlus 10 Pro: Flaggschiff-Smartphone startet endlich für 899 Euro

Feine Upgrades, aber gleicher Preis
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OnePlus ist mittlerweile kein unbekannter Name mehr. Bereits im Januar hat der Hersteller das OnePlus 10 Pro für den chinesischen Markt präsentiert. Nun kommt das neue Flaggschiff endlich auch global und somit in Deutschland auf den Markt.

Auf der Vorderseite des OnePlus 10 Pro ist ein 6,7 Zoll großes Fluid AMOLED Display vorzufinden, welches neben einer variablen Bildwiederholrate von 120 Hertz auch eine Auflösung von QuadHD+ (3216 × 1440) bietet. Geschützt wird der Bildschirm von Corning Gorilla Glass Victus. Für Selfies hat OnePlus die Frontkamera in diesem Jahr mit einem neuen 32 Megapixel Sony IMX615 Sensor ausgestattet.

Wandert man von der Vorderseite in Richtung Aluminiumrahmen, so findet man das typische OnePlus-Design vor. Dazu zählt auch der Alert-Slider, mit welchem das Smartphone sehr einfach von „Lautlos“ auf „Vibration“ oder „Laut“ gestellt werden kann. Auf eine offizielle IP-Zertifizierung verzichtet OnePlus in diesem Jahr allerdings, wohl aus Kostengründen und um somit einen günstigeren Verkaufspreis halten zu können.

Hasselblad-Kamera der zweiten Generation

Auf der Rückseite ist ein komplett untypisches Kameradesign vorzufinden. Der Keramik-Kamerabuckel verschmilzt sozusagen mit dem Rahmen. Ein ähnliches Design gab es bereits letztes Jahr beim Samsung Galaxy S21 zu sehen. Als Hauptkamera kommt weiterhin der 48 Megapixel Sony IMX789 Sensor zum Einsatz, welcher jedoch weitere Softwareverbesserungen erhalten hat.

Die Ultraweitwinkelkamera ist wohl der größte Unterschied zum Vorgänger. Hier setzt OnePlus auf einen Samsung Isocell JN1 Sensor, der eine Auflösung von 50 Megapixeln bei einem Field-of-View von 150 Grad bietet. Das Sichtfeld eines gewöhnlichen „Ultrawide“-Sensors beträgt meist nur 120 Grad. Schlussendlich vervollständigt wird das Triple-Setup von einer 8 Megapixel Telekamera mit einer optischen Vergrößerung von 3,3x.

Partnerschaften mit Kameraherstellern werden immer häufiger, so auch weiterhin bei OnePlus mit der Partnerschaft zu Hasselblad. In diesem Jahr wird es zwar weiterhin keine Hardware-seitigen Verbesserungen geben, dafür jedoch die sogenannte OnePlus Billion Color Solution. Damit kommen auch Features wie 10-Bit-Fotos für alle drei Linsen, 12-bit RAW-Aufnahmen sowie ein Film-Modus und neue “Master Style”-Farbmodi auf das Gerät.

Powerhouse durch und durch

Im Inneren des OnePlus 10 Pro werkelt ein Qualcomm Snapdragon 8 Gen 1 SoC, welcher im 4-nm-Verfahren gefertigt wird. Für die nötige Energie sorgt dann ein 5.000 mAh großer Akku, der kabelgebunden per SuperVOOC mit bis zu 80 Watt oder kabellos per AirVooc mit max. 50 Watt aufgeladen werden kann.

Beim Speicher hat sich in den letzten Jahren kaum ein Unterschied bei OnePlus aufgezeigt. Weiterhin stehen hier 8 oder 12 GB LPDDR5-Arbeitsspeicher und 128 oder 256 GB UFS-3.1-Flashspeicher zur Verfügung. Anders als beim zuletzt vorgestellten OnePlus Nord CE 2 5G, ist im OnePlus 10 Pro keine Speichererweiterung per MicroSD-Karte möglich.

Als Software kommt Android 12 mit OnePlus hauseigener Benutzeroberfläche OxygenOS 12.1 zum Einsatz. Das Unternehmen sagt, dass das OnePlus 10 Pro drei Jahre lang Android-Updates und vier Jahre lang Sicherheitsupdates erhalten wird. Das garantiert auch eine langfristige Nutzungsmöglichkeit des Smartphones. Neben Bluetooth 5.2, Wi-Fi 6 und NFC wird natürlich auch der neueste Mobilfunkstandard 5G unterstützt.

OnePlus 10 Pro – Verfügbarkeit und Preis

Das OnePlus 10 Pro 5G wird in Deutschland in zwei Farben verfügbar sein: Volcanic Black und Emerald Forest. Der Preis für die 8 + 128 Gigabyte Speichervariante liegt bei überraschenden 899 Euro UVP. In der größeren Speicherkonfiguration mit 12 + 256 Gigabyte sind es 999 Euro. Damit unterbietet OnePlus nicht nur Samsungs Galaxy S22+ oder Apples iPhone 13 Pro, sondern auch das OPPO Find X5 Pro.

In den Verkauf geht das Smartphone in Deutschland ab dem 5. April. Wer in der Nähe von Köln wohnt, hat bereits am 2. April die Chance sich ein OnePlus 10 Pro im Xperion-Pop-Up-Store zu sichern. Weitere Eindrücke bekommt ihr sonst in unserem Vergleichsvideo, auch ein ausführlicher Testbericht ist bereits in Arbeit.


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Max Jambor

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