Sicherheit von Passwörtern: Wie man seine Konten schützen kann

Was macht ein sicheres Passwort aus?
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Bild: Unsplash (Towfiqu barbhuiya)

Online-Kriminelle auf der ganzen Welt würden viel dafür tun, um an eure Daten zu gelangen. Besonders Passwörter sind heiß begehrt. Nicht umsonst werden Datenbanken mit Benutzerdaten für viel Geld gehandelt. Mit den erlangten Daten können Hacker viel anfangen.

Nicht immer, wenn man den Zugriff auf sein Konto verliert, ist ein Hack oder Datenleak Schuld. In vielen Fällen ist die nachlässige Handhabung der eigenen Passwörter einer der Gründe, warum es Betrüger manchmal wirklich einfach haben. Das wird besonders schnell klar, wenn wir einen Blick auf die Liste, der am häufigsten verwendeten Passwörter der Deutschen werfen.

Die meistgenutzten Passwörter in Deutschland (2021)

  1. 123456
  2. passwort
  3. 12345
  4. hallo
  5. 123456789
  6. gwertz
  7. schatz
  8. basteln
  9. berlin
  10. 12345678

Wollt ihr wissen, ob es auf der ganzen Welt ähnlich aussieht? ExpressVPN hat sich einmal näher mit dieser Frage befasst. Die Ergebnisse der Untersuchung findet ihr hier.

Sicheres und einfaches Surfen war noch nie so einfach

Viele Internet-User finden es schwierig, ein sicheres Passwort zu erstellen. Auch viele Unternehmen haben das bemerkt und erhöhen die Passwort-Anforderungen regelmäßig. Wer kennt die Fehlermeldung nicht, die darauf hinweist, dass das Passwort Groß- und Kleinschreibung, Zahlen und Sonderzeichen enthalten muss.

So erstellt man ein starkes Passwort:

  • Erstellt ein Passwort, das so lang wie möglich ist (Mindestens 8 Zeichen sind erforderlich)
  • Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen sowie Sonderzeichen verwenden
  • Nutzt keine leicht zu findenden Informationen wie Namen oder Geburtstage
  • Verwendet niemals das gleiche Passwort auf mehreren Webseiten
  • Wenn euch eine 2-Faktor-Authentifizierung angeboten wird, sollte diese unbedingt genutzt werden

Die 2-Faktor-Authentifizierung ist besonders sinnvoll und nützlich, weil sie eure Sicherheit um ein Vielfaches erhöht. Wie wir alle wissen, ist zwei besser als Eins. Nach der Aktivierung wird ein zusätzlicher Sicherheitscode an euer Mobiltelefon gesendet oder in einer App angezeigt, den ihr eingeben müsst, um den Zugang zum Konto zu erhalten. Auf diese Weise kann sich die Website darauf verlassen, dass man derjenige ist, den man vorgibt zu sein. Denn wenn ein Hacker euer Passwort in Erfahrung gebracht hat, hat er oder sie höchstwahrscheinlich keinen Zugang zu Ihrem Telefon und so keinen Zugang zum Benutzerkonto.

Gibt es eine Möglichkeit, die Sicherheit meiner Passwörter zu überprüfen?

In der Regel weiß man nicht, ob das eigene Passwort noch sicher ist oder ob man als Nutzer*in ein neues erstellen sollte. Schließlich gab es in den letzten Jahren mehrere Berichte darüber, dass Daten von Webseiten und Dienstanbietern samt Passwörtern in die Hände von Dritten gefallen sind.

Wenn ihr das geleakte Passwort mehr als einmal verwendet, sind die Hacker begeistert und freuen sich über einen einfachen Zugang zu vielen Benutzerkonten. Ob das eigene Konto betroffen ist, lässt sich zum Beispiel über Internetseiten wie haveibeenpwned herausfinden. Dafür muss lediglich die entsprechende Telefonnummer oder E-Mail-Adresse eingegeben werden. Schon wird angezeigt, ob eure Daten in die Hände von Cyberkriminellen gelangt sind.

Sollten Passwörter regelmäßig geändert werden?

Viele Unternehmen und Websites fordern ihre Kunden dazu auf, ihre Passwörter regelmäßig zu ändern. Leider bietet dies keinen zusätzlichen Schutz, wie Studien gezeigt haben. Wenn lediglich ein Passwort verwendet wird, ist es in der Regel viel einfacher, es sich zu merken. Dadurch kann auf den Zettel auf dem eigenen Schreibtisch verzichten werden, den andere leicht sehen können.


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Marcel Schreiter ...ist Gründer und Chefredakteur von Allround-PC.com, zudem Fachmann für Social-Media-Marketing und hat sich als Influencer und Blogger in der Tech-Szene einen Namen gemacht. Auch ist er als Moderator vor der Kamera zu sehen. Reisen ist nicht nur seine Leidenschaft, sondern gehört auch zum Beruf. Einen Großteil seiner Zeit verbringt Marcel in seiner zweiten Wahlheimat Taiwan.

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